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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. April 2015

Usetec-Erfolgsrezept: Von Mensch zu Mensch kaufen

GROSSE MASCHINEN sind weiterhin das Herzstück der Usetec. Beim Eröffnungsrundgang informierten sich auch OB Dr. Mentrup und KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz vom Messeangebot. Foto: Fränkle

GROSSE MASCHINEN sind weiterhin das Herzstück der Usetec. Beim Eröffnungsrundgang informierten sich auch OB Dr. Mentrup und KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz vom Messeangebot. Foto: Fränkle

 

Weltmesse kehrt zurück

Eigentlich gibt es nichts, was es nicht online zu kaufen gibt, gerade wenn es um Fahrzeuge, Maschinen und Geräte geht. Und dennoch hat eine Messe für Gebraucht-Technik, -Maschinen und -Anlagen auch weiterhin ihre Existenzberechtigung.

Das wurde am Montag bei der Messeröffnung der Usetec deutlich, die nach vierjährigem Gastspiel in Köln, nach Karlsruhe zurückkehrte wo sie vor 20 Jahren als Resale an den Start ging.

Zufrieden über die neubegründete Zusammenarbeit mit der Messe- und KongressGmbH (KMK) zeigte sich Messechef Florian Hess von der Hess GmbH in Weingarten. "Wir haben die Marktnische erfolgreich besetzt", verweist Hess darauf, dass 88 Prozent der 300 Aussteller aus 28 Ländern "Stammaussteller" sind, dagegen 60 bis 70 Prozent der Messebesucher erstmals kommen, um hier Einkäufe zu tätigen und Kontakte zu knüpfen.

"Es ist die internationalste Messe die wir in Karlsruhe haben", freute sich KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz über die "Rückkehr der Weltmesse an den traditionellen Ort zum traditionellen Termin". Die parallel zu Hannovermesse laufende Usetec für die Auslandsbesucher die Deutschlandreise besonders lohnend. Bereits im Vorfeld hatten sich 72 Delegationen aus 17 Ländern ihren Usetec-Besuch angekündigt, nachdem über eine Reihe von Netzwerken erfolgreich die Werbetrommeln gerührt wurden.

"Wir haben in den letzten Jahren insbesondere durch ein eigenes Kooperations- und Marketingbüro in Pune kontinuierlich in den Aufbau im indischen Markt investiert," freute sich OB Dr. Frank Mentrup bei der Messeröffnung besonders, neben Delegationen aus dem Kongo, der Dominikanischen Republik und Nigeria eine Reisegruppe aus Indien begrüßen zu können.

"Gebraucht-Technik unterstützt den Aspekt von Nachhaltigkeit und ressourcenschonenden Wirtschaften, das passt zu Karlsruhe" fand der OB für das Format der Usetec. Und dass Maschinen auch langfristig in in Karlsruhe "ein zweites Leben bekommen" können, daran hat auch Kurt Radermacher, Geschäftsführer des Fachverbands des Maschinen- und Werkzeug-Großhandels FDM, keine Zweifel: "Es geht nicht alles virtuell. Gebrauchte Maschinen werden von Mensch zu Mensch gekauft und dazu braucht es Vertrauen. "-fis-

 
 

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