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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. April 2015

Alter Brauch: Lebt fort

Stadtteile pflegen Tradition des Maibaumstellens

Auch in Karlsruhe lebt die uralte Tradition des Maibaumstellens fort. Einige Stadtteile pflegen den Brauch, bei dem am Vorabend des 1. Mai meist junge Burschen einen geschmückten Baumstamm als Bote des Frühlings und der Fruchtbarkeit in der Natur bei einer Feier auf einem zentralen Platz aufrichten.

In Grünwettersbach stellen Wettersbacher Vereine am Donnerstag, 30. April, einen Maibaum vor das dortige Rathaus. Ortsvorsteher Rainer Frank eröffnet um 18.30 Uhr beim Lammplatzbrunnen die dazu gehörende Feier, die der Musikverein Grünwettersbach musikalisch umrahmt. Für das leibliche Wohl sorgt der ASV Grünwettersbach.

Stupferich hat bereits 1984 die Tradition wieder aufgenommen. Die Abteilung Stupferich der Freiwilligen Feuerwehr stellt in diesem Jahr am 30. April um 19 Uhr einen 18 Meter langen Holzstamm, an dessen Spitze ein sechs Meter langer Nadelbaum angebracht ist, vor das Gemeindezentrum. Zuvor schmücken Mitarbeiter der Ortsverwaltung und freiwillige Helfer den Maibaum. Örtliche Vereine umrahmen die Feier, die Ortsvorsteher Alfons Gartner eröffnet, mit Musik, Gesang und Tanz. Ortschaftsräte geben kostenlos Getränke und Brezeln aus.

Bereits um 18 Uhr stellt der Musikverein Durlach-Aue bei einer Maifeier einen Baum auf den Hansaplatz in Aue. Ebenfalls am  30. April, um 18 Uhr ist auch in Durlach Maibaumstellen. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr tragen den geschmückten Stamm vom Feuerwehrgerätehaus im Weiherhof aus auf den Saumarkt und bringen ihn dort in seine Position. -trö-

 
 

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