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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. April 2015

Energie: Die Fernwärme ist weiter gefragt

 

In Karlsruhe inzwischen 30.000 Wohnung an das Netz der Stadtwerke angeschlossen

Der Fernwärmeausbau geht in Karlsruhe schneller voran als erwartet. „Als 2009 der weitere Netzausbau beschlossen wurde, gingen wir davon aus, die 30.000 Wohnung 2020 zu erreichen, jetzt könnten bis dahin schon 40.000 Kunden mit klimaschonender Heizenergie versorgt werden“, zeigte sich Stadtwerke-Vertriebsleiter Roland Schwarz am Dienstag in Neureut optimistisch.

Dort wurde in der Dürerstraße die 30.000. Fernwärmewohnung der Stadtwerke gefeiert. „Die alte Ölheizung machte Probleme, die Sanierung der Tankanlage stand an, und nicht zuletzt ein sensationell günstiger Anschlusspreis machte es leicht, die Eigentümergemeinschaft von den wirtschaftlichen Vorteilen der Fernwärme zu überzeugen“, berichtete Renate Krogmeier-Vieten, die Hausverwalterin des 72-Parteien-Gebäudes von einer raschen Entscheidung und einem reibungslosen Umstieg.

Nicht nur die vorzufinanzierenden Kosten für die Ölvorräte und deren Lagerung entfallen künftig, es werden zudem jährlich rund 90.000 Liter Heizöl eingespart und der Kohlendioxidausstoß des Gebäudes um 200 Tonnen verringert, was einer Einsparung von 75 Prozent entspricht.

Beinahe das komplette Umfeld der Neureuter Dürerstraße ist ans Fernwärme-Netz angeschlossen, und auch in anderen Stadtteilen ist die Nachfrage ungebrochen. „Wir haben bereits weitere 5.000 Wohneinheiten auf dem Schirm, können auch schon fördern, wenn ein Anschluss erst in drei bis vier Jahren realisierbar ist“, weist Volker Wefels von den Stadtwerken auf den kontinuierlich weiterlaufenden Ausbau hin.

Wo Fernwärme bereits vorhanden ist  oder in nächster Zeit verlegt wird, zeigt der Interaktive Fernwärme-Netzplan auf der Internetseite der Stadtwerke (www.stadtwerke-karlsruhe.de). -fis-

 
 

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