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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. April 2015

Stadtgeburtstag: Geschenk der Tochter à la Hollywood

DURLACH ODER DORLACH: Weiß und groß grüßt der Name der Mutter die Tochter zum 300. Foto: Fränkle

DURLACH ODER DORLACH: Weiß und groß grüßt der Name der Mutter die Tochter zum 300. Foto: Fränkle

 

Schon seit einiger Zeit prangten auf der westlichen Höhe des Turmbergs bis weit in die Ebene sichtbar sieben riesige weiße Lettern. „DURLACH“ war auf dem sechs Meter hohen und 27 Meter breiten Schriftzug am oberen Rande des Rebgeländes des Staatlichen Weinguts schon von der Autobahn aus zu lesen.

Bis vor kurzem trugen die Insignien à la Hollywood eine durchsichtige Hülle. Die fiel am vergangenen Freitag, als Ortsvorsteherin Alexandra Ries zusammen mit den beiden Initiatoren Jürgen Miersch und Karlhein Raviol offiziell das Geschenk der „Mutter“ Durlach an die „Tochter“ Karlsruhe zum 300. Stadtgeburtstag übergab. Bei der Weitsicht vom Standort aus in Stadt und Region wäre sie „gerne ein Buchstabe“ scherzte dabei Alexandra Ries.

Durchaus ernsthaft attestierte sie den Weitblick dann aber auch den Initiatoren. Miersch und Raviol wollten ihre Idee des überdimensionalen Schriftzugs bereits 1996 zur Durlacher 800-Jahr-Feier realisieren. Damals wurde nichts daraus, doch die beiden engagierten Durlacher ließen nicht locker.

Und zum Karlsruher Jubiläum konnte „mit Unterstützung starker Partner der Traum zur Wirklichkeit werden“, unterstrich Miersch die besondere Rolle von Sponsoren aus der Wirtschaft und privater Spender bei der Umsetzung des 35.000 Euro teuren Geburtstagsprojekts. Karlsruhe feiert - und vom Hausberg aus gratuliert Durlach.

Oder DORLACH: Bereits am Wochenende nach der Enthüllung prangte der Name in der Aussprache des heimischen Dialekts vom Turmberg herab. „So schreibt mer `s a“, lauteten dazu die Kommentare von Ur-Durlachern auf Facebook.  -trö-

 
 

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