Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. April 2015

TRK in Brüssel: Überzeugender Auftritt

MASSSTÄBE GESETZT: Die TRK-Delegation hat in der Landesvertretung in Brüssel mit ihrer Präsentation bei den Fachleuten der Europäischen Union einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Foto: Wnuck

MASSSTÄBE GESETZT: Die TRK-Delegation hat in der Landesvertretung in Brüssel mit ihrer Präsentation bei den Fachleuten der Europäischen Union einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Foto: Wnuck

 

OB Mentrup: Mit neuem Schub und gemeinsamem Spirit

Die TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) hat mit ihrer Präsentation "Energie der Zukunft - der Beitrag der Region zur Energie-Union" in der Landesvertretung Baden-Württembergs in Brüssel nachhaltigen Eindruck hinterlassen und sich eine vielversprechende Ausgangsbasis für eine Zusammenarbeit in der Zukunft verschafft.

"Ich bin stolz auf den vielfältigen, geschlossenen und stimmigen Auftritt, den wir als Delegation in der 'Hauptstadt Europas' gezeigt haben", zeigt sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup als TRK-Vorstandsvorsitzender vom Ablauf der Workshops und Podiumsgespräche am Donnerstag vergangener Woche beeindruckt. "Wir haben zahlreiche wichtige Kontakte in die Generaldirektionen der EU-Kommission knüpfen können".

Für Mentrup ebenso wichtig: "Der gemeinsame Erfolg der TRK im von der EU geförderten RegioWin-Wettbewerb des Landes hat allen Beteiligten und der TRK insgesamt neuen Schub und einen gemeinsamen Spirit verliehen".
Durchweg positive Rückmeldungen kamen dafür von den Teilnehmenden aus der EU.

"Eine Präsentation einer Region auf diesem Niveau habe ich in Brüssel noch nicht erlebt", zeigte sich Eva Lieber, Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung, angetan. "Mit der Vernetzung der Bereiche Energie, Informationstechnologien und Mobilität ist die TRK auf dem richtigen Weg", lautete das Urteil von Dr. Ulla Engelmann von der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU. Das bestätigte auch Mercé Griera i Fiasa, Generaldirektion Forschung und Innovation. Sie forderte die TRK auf, sich an aktuellen Ausschreibungen mit ihren "neuen Ideen" zu beteiligen.

Europa-Minister Peter Friedrich hob die Qualität des Beitrags der TRK als "einer der innovativsten und wirtschaftsstärksten Regionen mit hoher Lebensqualität" zur "Energie-Union" hervor. Der Generaldirektor der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU, Vladimir Šucha, nahm Bezug auf die über 50 Jahre lange "fruchtbare Zusammenarbeit" zwischen Karlsruhe und der EU mit dem Institut für Transurane (ITU) auf dem KIT-Campus Nord und auch der damit errichteten Europäischen Schule.

Zur Lösung der Energiefragen der Zukunft geht es nach seinen Vorstellungen vor allem um die "Integration der verschiedenen Energiequellen", und da erwarte er auch aus der TRK wegweisende Antworten. Auch Dr. Frank Mastiaux, EnBW-Vorstandsvorsitzender, plädierte für eine Energie-Union. Und für IHK-Präsident Wolfgang Grenke standen "gleiche Wettbewerbschancen und Versorgungssicherheit" im Zentrum. Europa-Abgeordneter Daniel Caspary betonte den Dreiklang "sicher, nachhaltig und bezahlbar" und forderte "einheitliche europäische Förderrichtlinien".

Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, KIT Energiezentrum, forderte neben der "technisch besten Ausbildung" auch die Vermittlung "des Verständnisses von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prozessen".

TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz sieht den eingeschlagenen Weg bestätigt. "Deutlich wurde: Europa legt auf internationale Zusammenarbeit großen Wert. Um weitere Fördermittel zu erschließen, muss die TRK ihre Internationalisierungsstrategie vorantreiben". An den Workshops und Diskussionsrunden in Brüssel hatten rund 60 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aus der TRK mit gut zwei Dutzend Entscheidungsträgern aus den zuständigen Fachbereichen der EU-Kommission über Strategien zur Bewältigung zentraler Herausforderungen in Europa ausgetauscht. -bw-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe