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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Mai 2015

300. Stadtgeburtstag: Grüße mit buntem Federkleid

BEI GEWINNERKRÄHE: Projektleiter Michael Popp, die Vorsitzende des Bürgervereins Renate Mechelke und OB Dr. Frank Mentrup. Foto: pr

BEI GEWINNERKRÄHE: Projektleiter Michael Popp, die Vorsitzende des Bürgervereins Renate Mechelke und OB Dr. Frank Mentrup. Foto: pr

 

Grünwinkler Stadtteilprojekt / Prämierung der Krähenskulpturen

Vor 500 Jahren gab es ein Dorf, wegen seiner vielen Krähen „Kreenwinkel“ genannt. Daraus entwickelte sich der heutige Stadtteil Grünwinkel. An den alten Ortsnamen erinnern jetzt 34 künstlerisch gestaltete Krähenskulpturen. Vor kurzem wurden die imposanten Krähen der Öffentlichkeit präsentiert und von einer Jury prämiert.

Trotz feuchter Witterung war die Neugier der Grünwinkler auf die 1,60 Meter großen Vögel aus Kunststoff enorm. Kindergärten, Schulen, Vereine und Institutionen aus dem Stadtteil hatten zuvor rund drei Monate Zeit gehabt, den Tieren ihre individuelle Note zu geben.

„Die Ergebnisse haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen“, betonte die Vorsitzende des Bürgervereins Grünwinkel Renate Mechelke bei der Präsentation auf dem Robert-Sinner-Platz. Krähen mit Hüten, im Spiegellook, in edlem Frack, in buntem Farbkleid, mit Texten und QR-Code versehen, demonstrierten den Ideenreichtum  der  Teilnehmer.

OB Dr.  Frank  Mentrup, Schirmherr der Stadtteilprojekte, nannte die Grünwinkler äußerst „krähativ“. Projekte wie dieses, zeigten, dass jeder Stadtteil seine eigene Identität habe. „Dass die Krähen nach Grünwinkel gehören, kann ab dem heutigen Tag niemand mehr übersehen“, bemerkte der OB.

Spannend wurde es, als die sechsköpfige Jury unter Vorsitz der Karlsruher Künstlerin Barbara Jäger die Ergebnisse ihrer Bewertung bekannt gab: Am Ende siegte die Klasse 4b der Friedrich-Ebert-Grundschule, die gemeinsam mit Studenten des pädagogischen Fachseminars die Krähe der Firma Artmann in einen eleganten Frack gekleidet hatte. Nach der Prämierung brachten die Krähen-Besitzer ihre Tiere an ihre vorgesehenen Standorte im Stadtteil. Dort grüßen sie ein Jahr lang Passanten mit ihrem bunten Federkleid. -red-

 
 

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