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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 8. Mai 2015

Historische Fahrräder: Welttreffen zu Ehren von Karl Drais

INSGESAMT 300 SAMMLER HISTORISCHER RÄDER kommen in zwei Jahren mit ihren Fahrzeugen zum 3. Welttreffen nach Karlsruhe. Jetzt gab es schon mal einen Vorgeschmack darauf. Foto: Fränkle

INSGESAMT 300 SAMMLER HISTORISCHER RÄDER kommen in zwei Jahren mit ihren Fahrzeugen zum 3. Welttreffen nach Karlsruhe. Jetzt gab es schon mal einen Vorgeschmack darauf. Foto: Fränkle

 

300 Sammler aus aller Welt

Sich auf den Sattel setzen und in die Pedale treten. So einfach geht es, wenn man sich mit dem Drahtesel fortbewegen will. Aber einstmals musste man mutig und geschickt sein, wenn es galt, Distanzen auf zwei Rädern hinter sich zu bringen. Etwa mit der Draisine, der genialen Erfindung des Karlsruhers Karl Drais.

Der Nachbau, den Rolf Huber von der Radsportgemeinschaft fährt, wiegt immerhin 45 Kilo. Aufs Hochrad auf- und vor allem wieder absteigen verlangt eine Menge Übung, wie schon so mancher schmerzhaft erfahren hat - auch Stadtmarketing-Leiter Norbert Käthler. Das in den 1920er Jahren aus Resten der Luftschiffproduktion gefertigte Rad zu beherrschen, war auch nicht ganz ohne.

Mit solchen historischen Gefährten machten vorige Woche Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz, Norbert Käthler und Rolf Huber auf ein Ereignis in zwei Jahren aufmerksam. Denn vom 24. bis 28. Mai 2017 ist die Geburtsstadt von Karl Drais Schauplatz des dritten Welttreffens historischer Fahrräder. Einschließlich der Hochrad-WM und des auf zwei Tage verdoppelten "Draistags XXL".

Nach ihren Treffen in Kopenhagen und Moskau kommen rund 300 Sammler historischer Räder aus aller Welt nach Karlsruhe, um im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg der Fahrraderfindung 200 Jahre zuvor  zu huldigen. -erg-

 
 

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