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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Juni 2015

Festivalsommer: Auf Zeitreise zum Startschuss

LETZTE VORBEREITUNGEN: Der Pavillon im Schlossgarten wird zur Herzkammer des Festivalsommers. Allein 400 der 500 Veranstaltungen gehen dort bis Ende September über die Bühne. Foto: Fränkle

LETZTE VORBEREITUNGEN: Der Pavillon im Schlossgarten wird zur Herzkammer des Festivalsommers. Allein 400 der 500 Veranstaltungen gehen dort bis Ende September über die Bühne. Foto: Fränkle

MITMACHEN ANGESAGT: Beim Wissenschaftsfestival „Effekte“ können Besucherinnen und Besucher  selbst experimentieren. Foto: KA300

MITMACHEN ANGESAGT: Beim Wissenschaftsfestival „Effekte“ können Besucherinnen und Besucher selbst experimentieren. Foto: KA300

 

Heiße Phase des 300. Stadtgeburtstags / Aktionen bereits vor der Eröffnungsshow

Mit dem Grundstein für den Bau des Schlossturms legte Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach am 17. Juni 1715 auch die Basis für seine neue Residenz „Carolsruhe“. Und am 300. Gründungstag startet Karlsruhe zur viertägen Zeitreise, an deren Ende am 20. Juni mit einer multimedialen Show der Festivalsommer dann offiziell beginnt.

Die Eröffnungsshow des Festivalsommers zum 300. Stadtgeburtstags ist schon lange ausverkauft. Die Stadt rechnet zum Auftaktevent am Samstag, 20. Juni, mit 40.000 Besucherinnen und Besuchern auf dem Schlossvorplatz. Feuerwerk- und Lichteffekte, Dance Acts, Akrobatik, Chöre, Fassadenkletterer, die Badische Staatskapelle und eine ganze Schlossfassade als 130 Meter breite Leinwand erwartet dann die Festgäste.

Zum Bestandteil des Sicherheitskonzepts für das umzäunte Gelände gehört auch eine ausreichende Anzahl an Fluchtwegen. Zu denen zählt der Hauptzuweg vom Marktplatz aus über Karl-Friedrich-Straße und den Platz der Grundrechte. Damit es dort im Notfall keine Hindernisse gibt, muss die Stadt für den Tag der Eröffnungsshow die Stelen auf dem Platz der Grundrechte abbauen. Nach dem 20. Juni kommen die Schilder wieder an ihren angestammten Platz. Diejenigen die keine Karten mehr bekommen konnten, können dennoch live bei der Show dabei sein. Baden TV überträgt von 21 bis 23 Uhr das Spektakel vor dem Schloss auf die heimischen Bildschirme.

Zwei Schauplätze am eigentlichen Gründungstag

Vier Tage zuvor startet die Zeitreise von der Vergangenheit in die Zukunft Karlsruhes am Mittwoch, 17. Juni, von zwei Schauplätzen aus. Der erste liegt im Schlossgarten, im Pavillon, der „Herzkammer“ des Festivalsommers. „Sternstunden“ erwarten dort die Besucher, wenn Lehrende und talentierter Nachwuchs des Badischen Konservatoriums um 20.15 Uhr nach Werken von Mozart, Brahms, Pärt und anderen die Welturaufführung eines Auftragsstück des estnischen Komponisten Urmas Sisak präsentieren.

Schauplatz zwei ist der Turmberg, das Wahrzeichen von Durlach, der „Mutter“ Karlsruhes. Dort geben OB Dr. Frank Mentrup und Ortsvorsteherin Alexandra Ries per Liveschalte den Startschuss für das Konzert und für 32 Lichtinstallationen, die für Karlsruher Persönlichkeiten stehen. Die Palette reicht von Carl Benz und Heinrich Hertz bis zu Hedwig Kettler und Karoline von Günderode. Diese 32 Männer und Frauen stehen auch am 18. und 19. Juni im Blickpunkt. 32 Schülergruppen haben ihr Leben und Wirken erforscht und präsentieren ihre Ergebnisse an den beiden Tagen auf vier Laborbühnen in der Innenstadt.

Ein Fest der Bürger für die Bürger

Der Stadtgeburtstag ist in erster Linie ein Fest der Bürger für die Bürger. In diesem Sinne haben die Karlsruher schon einige Stadteilprojekte auf die Beine gestellt. In den nächsten Tagen kommen mit dem „Kunststrich“ oder dem Sommertagsumzug der Bürgervereine Bulach und Beiertheim, der sich am Samstag, 13. Juni, um 12 Uhr vom Bulacher Schulhof aus durch beide Stadtteile in Gang setzt, noch weitere hinzu. Mitmachen ist auch bei „Hochkarätern“ unter den 500 Veranstaltungen des Festivalsommers angesagt. So verwandelt das Wissenschaftsfestival „Effekte“ den Schlossgarten am 27. und 28. Juni in ein riesiges Mitmach- und Erlebnislabor.

Ausführliche Infos im Programmbuch

Ausführliche Informationen zum Festivalsommer gibt es im für drei Euro erhältlichen KA300-Programmbuch sowie im Internet unter: www.ka300.de. -trö-

 
 

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