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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Juni 2015

Medizin: Implantat aus Drucker

BEI ERÖFFNUNG DES KONGRESSES: Philosoph Sloterdijk, OB Mentrup und Tagungspräsident Spetzger (von links). Foto: Ernst

BEI ERÖFFNUNG DES KONGRESSES: Philosoph Sloterdijk, OB Mentrup und Tagungspräsident Spetzger (von links). Foto: Ernst

 

Philosoph Peter Sloterdijk bei Neurochirurgenkongress

Gut 1.200 Neurochirurgen waren dieser Tage zur Jahrestagung ihrer Fachgesellschaft in Karlsruhe. Der Leiter der Neurochirurgischen Klinik am Städtischen Klinikum, Prof. Dr. Uwe Spetzger, hatte sie anlässlich des Stadtgeburtstages eingeladen.

Sie haben bei 150 Vorträgen, Workshops und Symposien sowie einer Industrieausstellung im Kongresszentrum neueste Methoden und Verfahren bei der Operation von Tumoren am Gehirn, an der Schädelbasis und am Rückenmark kennengelernt. Etwa mit Robotern, die am KIT entwickelt und von spezialisierten Herstellern am Markt angeboten werden.

Spetzger selbst hatte im Mai bei einer weltweiten ersten Operation dieser Art einem Patienten im Klinikum an der Halswirbelsäule ein individualisiertes, am 3-D-Drucker hergestelltes Implantat eingesetzt. Spetzger war am Welthirntumortag, 8. Juni, eine öffentliche Veranstaltung der Selbsthilfegruppe zu dieser seltenen Erkrankung sehr wichtig.

Eröffnet hatten den Fachkongress Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und der Philosoph Peter Sloterdijk, der den Vortrag 'Ausweitung der Behandlungszone - Philosophische Anmerkungen zum operablen Menschen der Moderne' hielt. -erg-

 
 

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