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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 12. Juni 2015

Stadtplanung: Neuer Ortseingang

PRÄZISER GESTALTEN: Der Ortseingang Wolfartsweier war Thema im Gestaltungsbeirat. Foto: Fränkle

PRÄZISER GESTALTEN: Der Ortseingang Wolfartsweier war Thema im Gestaltungsbeirat. Foto: Fränkle

 

Vorlage verwirrt Gestaltungsbeirat

Der Gestaltungsbeirat beriet in seiner jüngsten Sitzung im öffentlichen Teil über die Bebbauung an der Steinkreuzstraße in Wolfartsweier und am Rosenweg in Rüppurr.

Roman Seiler von Reich & Seiler Architekten nannte den Wolfartsweierer Ortseingang „unpräzise“ und er sei auch baurechtlich nicht eindeutig. Sein Anliegen sei einen „präzisen Stadteingang“ zu schaffen. Für Verwirrung sorgte dabei sein detaillierter Plan mit fünf Reihenhäusern, der aber lediglich als Beispiel dienen sollte, denn er wollte nur grundsätzlich klären, ob eine Bebauung in diesem Bereich überhaupt möglich beziehungsweise erwünscht sei.

Die Architektin und Gestaltungsratmitglied Dörte Gatermann meinte, dass eine Bebauung gut vorstellbar wäre, es aber einige Dinge zu beachten gebe. So müsse darauf geachtet werden, dass  genügend Stellplätze vorhanden seien und generell geprüft werden solle, welche Nutzungsart am Besten wäre. Vor allem, da sich eine Auto-Werkstatt direkt neben dem Baugebiet befindet, die das Areal als Stellplatz für Autos nutze. Reich & Seiler Architekten sollen einen konkreten Vorschlag zur Bebauung und Nutzungsart vorlegen, über den diskutiert werden kann.

Im zweiten Punkt wurde die bauliche Veränderung am Rosenweg in Rüppurr durch Gartenstadt Karlsruhe behandelt. Wie Ralf Neudeck, der geschäftsführende Vorstand, mitteilte, sollen auf den eigenen Grundstücken Sozialwohnungen entstehen, wozu vor allem die Förderung der Stadt beigetragen habe. Zudem sollen sie barrierefrei sein, wie auch schon die Wohnungen der Gartenstadt in der Herrenalber Straße.

Bisher stehen an diesem Platz Garagen, die aber sanierungsbedürftig seien. Die Dächer schützen nicht mehr vor Regen, so dass es sich eine Reparatur nicht mehr lohnen würde und ein Abriss wirtschaftlicher sei. Die wegfallenden Stellplätze sollen durch zwei Tiefgaragen ersetzt werden. Insgesamt sollen 30 bis 35 neue Wohnungen in drei Gebäuden entstehen. Zwei davon sollen mit einer Brücke verbunden werden, die den so genannten Mistweg kreuzt.

Diese Brücke wirke aber nach der Ansicht des Beirates „befremdlich“ und vom Norden wirke es dann wie in großes Gebäude. Außerdem seien die Tiefgarageneingänge an einer „sensiblen Stelle“, so Gatermann. Grundsätzlich sei der Vorschlag aber gut. Wenn die Planung entsprechend der Kritik angepasst werden, könne der Vorschlag wieder vorgelegt werden. -jäm-

 
 

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