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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Juni 2015

Kombilösung: Deckel schließen sich

 

Giulias planmäßige Pause dient nur Werkzeugkontrolle

(red/mab)Unaufhaltsam steuert „Giulia“ weiter ihrem Ziel Mühlburger Tor entgegen, daran ändert auch eine geplante kleine Pause nichts. Nachdem die Tunnelvortriebsmaschine die Westseite der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße erreicht hatte, kontrollierten Arbeiter routinemäßig die Werkzeuge am Schneidrad, um sie gegebenenfalls austauschen zu können.

Oberhalb von „Giulia“, auf der Südseite der Kaiserstraße, laufen noch Leitungsarbeiten. Diese und nächste Woche soll die Oberfläche vor dem dortigen Kaufhaus wieder durch Asphalt geschlossen sein. Weiter östlich wurde der Teil des Marktplatzdeckels, der die spätere Transportöffnung in Höhe der Pyramide vorsieht, bewehrt und dieser Tage auch betoniert. Nördlich davon geht der Aushub des als Auflast für den Tunnelvortrieb eingebrachten Erdreichs weiter, dem schließen sich die restlichen Abstemmarbeiten der Schlitzwandköpfe an. Zum Bau des Deckels wurde auch ein Kran vom Marktplatz an das spätere Gleisdreieck verlegt.

Oberirdisch beginnen am Mühlburger Tor der Aushub der Rampe und des Deckels, in der Durlacher Allee gehen die Wandarbeiten weiter. Im Nordkopf des Ettlinger Tors laufen Ankerarbeiten unter dem Deckel sowie Aushub des Erdreichs bis zur zweiten Ankerlage. Nach dem Bau der letzten Schlitzwandlamelle begann die Woche das Eindüsen der Hochdruckinjektions-Sohle (HDI-Sohle). Indes wird im Südkopf der Deckel des Zugangs Südost betoniert. Bereits zu zwei Dritteln eingedüst ist die HDI-Sohle im Tunnelabschnitt in der Ettlinger Straße südlich der Kreuzung mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße. Zum Herstellen des Deckels der künftigen Haltestelle Kongresszentrum werden der Aushub der Baugrube und das Abstemmen der Schlitzwandköpfe mit Presslufthämmern fortgesetzt. Zwei Kräne übernehmen Hebearbeiten für Schalung und Bewehrung des Deckels. Südlich des Tunnelabschnitts Richtung Augartenstraße bauen die Stadtwerke eine neue Fernwärmeleitung ein. Im dortigen Tunnelabschnitt erfolgt die Kampfmittelsondierung zur Vorbereitung der Ankerarbeiten.

 
 

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