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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Juni 2015

Schulen: Das Bauprojekt schreitet voran

Infoabend zur Augustenbergschule / Kritik an Containerlösung

(voko) Zur Thematik Neubauprojekt Augustenberg Gemeinschaftsschule lud kürzlich die Ortsverwaltung Grötzingen ein. Experten von Schul- und Sportamt und vom Amt für Hochbau- und Gebäudewirtschaft informierten mit Ortsvorsteherin Karen Eßrich über das Bauvorhaben.

Antje Scherer (Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft) berichtete, dass im Zentrum des Neubaus ein dreigeschossiges Lernhaus stehen wird. Mit einer homogenen Fassadengestaltung soll der gesamte Komplex eine neue Identität erhalten. Die Neubauten werden Passivhaus-Standard haben. Ein Blockheizkraftwerk wird zudem das benachbarte Schwimmbad versorgen. Landschaftsarchitektur soll dafür sorgen, dass die Freiflächen mehr Aufenthaltsqualität erhalten und als „grüne Klammer“ fungieren. Bei einem Architekturwettbewerb hatte das Münchner Büro Schwinde den Zuschlag erhalten, welches das pädagogische Konzept baulich bestens umsetzen wird, so Scheerer. Die Fertigstellung ist zum Schuljahr 2018/19 geplant. Zum Konzept der Gemeinschaftsschule sagte Joachim Frisch, Leiter des Schul- und Sportamts. „Es geht um eine ganzheitliche Förderung der Kinder, unabhängig von Herkunft oder ob mit und ohne Behinderung.“ Speziell die Augustenbergschule sei ein gutes Beispiel mit enormer Resonanz seitens der Elternschaft. Was die Eltern am meisten bewegte, war die Raumsituation sowie die Lärmbelästigung. Speziell die Container, die sich im Sommer erhitzen, wurden kritisiert. Rektorin Yvonne Seiler plädierte dafür aus der Situation das Beste im Sinne der Kinder zu machen „Ich verstehe die Ungeduld. Aber wir erhalten danach ein tolles Gebäude, das sehr kompetent geplant wurde.“

 
 

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