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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Juni 2015

Stadtplanung: Volkswohnung baut im Rintheimer Feld

BEIM SPATENSTICH: BZKA-Geschäftsführer Willi Rast, OB Mentrup, Bürgermeister Jäger, Sylvia Schaden (Architekturbüro ackermann+raff), Volkswohnung-Chef Reiner Kuklinski (von links).  Foto Fränkle

BEIM SPATENSTICH: BZKA-Geschäftsführer Willi Rast, OB Mentrup, Bürgermeister Jäger, Sylvia Schaden (Architekturbüro ackermann+raff), Volkswohnung-Chef Reiner Kuklinski (von links). Foto Fränkle

 

114 neue Mietwohnungen / CAP-Markt sorgt für weitere Aufwertung des Quartiers

(fis) Im Frühjahr 2017 soll die letzte Baulücke im Rintheimer Feld geschlossen sein: An der Forststraße errichtet die Volkswohnung sechs mehrgeschossige Wohnhäuser, ein Wohn- und Geschäftshaus mit Nahversorgungszentrum und Tiefgarage.

Von den insgesamt 114 Mietwohnungen, werden 74 Wohnungen als öffentlich geförderter Wohnraum vermietet. Den vergünstigten Mietpreis machen Zuschüsse aus Mitteln des Landes und dem Karlsruher Wohnraumförderungsprogramm (KaWof) möglich.

"Über diese Großbaustelle freue ich mich besonders", sah Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup in der letzten Woche beim offiziellen Spatenstich das Neubauprojekt als wichtigen Baustein, um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum in der Stadt entgegenzuwirken. Bis zum Jahr 2018 plane die Volkswohnung über 1.000 neue Mietwohnungen, davon sollen  rund 600 Einheiten als öffentlich geförderter Wohnraum entstehen. „Im Rintheimer Feld hat sich in den letzten Jahren wirklich viel getan. Gebäude, die energetisch auf den neuesten Stand gebracht wurden, ansprechende Fassaden, individuelle Mietergärten. Zurzeit gestaltet die Volkswohnungen Freiflächen neu, ein großer Spielplatz ist so gut wie fertig, mehrere dezentrale Spielpunkte werden fleißig genutzt", bezeichnete OB Mentrup das Schließen der letzten Baulücke an der Forststraße als "i-Tüpfelchen" der Bemühungen, die Attraktivität des Rintheimer Feldes zu steigern. Der Neubau ist dabei nicht nur das erste Großprojekt, in das Mittel aus dem "KaWoF"-Topf fließen, erstmals sind hier auch  die im Januar 2014 vom Gemeinderat beschlossenen Festsetzungen zum Karlsruher Innenentwicklungskonzept (KAI) angewandt worden.

„Mit unserem Quartierskonzept Rintheimer Feld engagieren wir uns seit 2008 auf dem Gebiet der energetischen Modernisierung und im Bereich des sozialen Miteinanders, etwa durch die Gründung eines Mieterbeirats, die Einrichtung eines Jugendtreffs oder Wohn-Cafés", freute sich der Geschäftsführer der Volkswohnung Reiner Kuklinski besonders auf die Eröffnung eines CAP-Marktes, "der nicht nur die Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs in der Großsiedlung sicherstelle, sondern auch die Erweiterung die Erweiterung der Möglichkeiten für die Beschäftigung von Menschen ermöglicht". Auf einer Verkaufsfläche von rund 700 Quadratmetern eröffnet das "Beschäftigungszentrum Karlsruher gmeinnützige GmbH" (BZKA) einen seine dritte CAP-Filiale in Karlsruher, mit einer Bäckerei- und einer Metzgereifiliale. „Wir ermöglichen, dass Menschen mit und ohne Behinderung zusammen tätig sein können", geht BZKA-Geschäftsführer Willi Rast von neuen Arbeitsplätzen für 20 Beschäftigte aus.

 
 

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