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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 26. Juni 2015

Wissenschaft: Bei "Effekte" staunen und ausprobieren

WISSENSCHAFT FÜR ALLE: Wie spannend und vielfältig Forschung ist, zeigt das Wissenschaftsfestival "Effekte" unter dem Motto "Zukunft der Stadt - Stadt der Zukunft". Foto: Stadtmarketing Karlsruhe

WISSENSCHAFT FÜR ALLE: Wie spannend und vielfältig Forschung ist, zeigt das Wissenschaftsfestival "Effekte" unter dem Motto "Zukunft der Stadt - Stadt der Zukunft". Foto: Stadtmarketing Karlsruhe

 

Beginn am Samstag mit dem Fest der jungen Forscher

(res) Nicht alltägliche Einblicke in die Karlsruher Wissenschaftslandschaft bietet das Festival "Effekte" vom 27. Juni bis 2. Juli. Als einer der Höhepunkte im Programm zum 300. Stadtgeburtstag verwandelt es den Schlossgarten am Wochenende in ein riesiges Mitmach- und Erlebnislabor.

"Egal ob Jung oder Alt, Experte oder Laie: Die 'Effekte' ermöglichen jedem einen Zugang zu wissenschaftlichen Themen und damit zu einem für viele eher unbekanntem Stück Karlsruhe", freut sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup auf die Eröffnung des Wissenschaftsfestivals am Samstag, 27. Juni, um 11 Uhr auf der Pavillon-Bühne hinter dem Schloss. Ein ganz besonderer Gast ist Roboter Titan, der im Anschluss auch bei der Eröffnung des Walk of Innovation vom Schloss zum Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mithelfen wird: Insgesamt 30 Poster-Stationen zeigen bis 26. September Erfindungen, die die Welt verändert haben, und aktuelle Forschungsprojekte des KIT. Von 11 bis 16 Uhr stellen am Eröffnungssamstag Schülerinnen und Schüler im Schlossgarten ihre Forschungsprojekte zum Thema "Stadt der Zukunft" vor. Die besten Projekte dieses "Fests der jungen Forscher" werden ab 16.45 Uhr mit dem "osKarl" prämiert.

Rund 20 Hochschulen und Institutionen beteiligen sich mit mehr als 100 Veranstaltungen an dem sechstätigen Festival. Am 27. und 28. können sich Gäste in der "Wissenschaftsstadt" im Schlossgarten etwa in 3D vermessen lassen, gibt es Informationen über das "Kraftwerk Mensch" und am 27. Juni steigt ein Stratosphärenballon in den Himmel. Bei "Geistesblitze" stellen sich am 27. Juni von 18.30 bis 20 Uhr auf der Pavillon-Bühne Professoren, Doktoranden und Studenten einer unterhaltsamen Prüfung ihres Allgemeinwissens. Moderator ist Wigald Boning. Außerdem tritt hier um 15.15 und 23 Uhr die "Roboband Compressorhead" auf. Und am 28. Juni beginnt um 11 Uhr eine Wissenschaftsshow (Wiederholung um 15 Uhr), gefolgt vom "Forschercircus" (12 Uhr) und dem "Physikevent", der einzigen Physikshow in 4D (ab 13.30 Uhr; am Samstag ab 13.45 Uhr). Eine Wissensshow zur digitalen Gesellschaft beendet den Sonntag auf der Pavillon-Bühne um 20 Uhr. Und dass sogar erfolgreiche Fortscher Widrigkeiten zu überstehen haben ist Thema der "Galerie des Scheiterns". Diese interaktive Ausstellung ist am Samstag und Sonntag im Pavillon zu sehen.

In einen "Experimente-Park" verwandelt sich der Schlossgarten am Sonntag, 28. Juni. Kinder können mit Hilfe eines iPad-Spiels ihre Schreibfähigkeiten testen, mitmachen beim Lego::Lab oder den Farben auf die Spur kommen. Außerdem gibt es ein Schülerlabor Mathematik sowie Einblicke in die komplexe Welt des Bauens. Und auf den Schlossplatz rollt das Forschungsfahrzeug CoCar. Es kommt per Smartphone-App und ohne Fahrer und steuert den nächsten freien Parkplatz alleine an. Wissenschaftsfilme sind vom 30. Juni bis 2. Juli bei den ersten Karlsruhe Science Film Days im Pavillon hinter dem Schloss zu sehen. Außerdem gehen die "Effekte" ab Montag, 29. Juni, mit Veranstaltungen bei den Partner-Einrichtungen weiter. So steht etwa am 30. Juni und 1. Juli jeweils von 10 bis 18 Uhr im KIT-Gebäude 20.20 der "Tatort Atom" auf dem Programm. Außerdem ist vom 30. Juni bis 22. September immer dienstags um 19.30 Uhr die Wissenschaft Thema im Pavillon hinter dem Schloss. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen unter www.effekte-karlsru¬he.de und im "Effekte"-Dome auf dem Schlossvorplatz.

 
 

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