Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 3. Juli 2015

Festivalsommer: Allerlei Pfade in den Stadtteilen

Ungewöhnliche Percussion gab es am vergangenen Samstag bei der Eröffnung den Neureuter Klangpfads. Foto: Fränkle

Ungewöhnliche Percussion gab es am vergangenen Samstag bei der Eröffnung den Neureuter Klangpfads. Foto: Fränkle

 

Er ist zehn Kilometer lang, überwiegend asphaltiert und führt durch Wiesen und Wälder - der „Stupfericher Kulturwanderpfad“. Der Wanderweg zum Mitmachen und Erleben ist auf Anregung des Stupfericher Heimatvereins als Beitrag zum 300. Karlsruher Stadtgeburtstag entstanden.

14 Infotafeln laden ein, kurz haltzumachen, zu rasten und die Aussicht zu genießen. Ortsvorsteher Alfons Gartner eröffnet den Wanderweg am Sonntag, 5. Juli, um 10.30 Uhr. Treffpunkt ist vor der Bergleshalle Stupferich. Anschließend können Interessierte aller Generationen ab 11.15 Uhr den Weg erwandern. Mit einer Rast am Thomashof bei Kaffee und Kuchen.

Überhaupt haben Pfade bei den Aktivitäten der Stadtteile zum Stadtgeburtstag so etwas wie Kultstatus. Am vergangenen Samstag nahmen OB Dr. Frank Mentrup und Ortsvorsteher Jürgen Stober in Neureut den dort entstandenen Klangpfad in Betrieb. Auf dem zehn Kilometer langen Weg durch alle Neureuter Ortsteile können Spaziergänger an elf Stationen Waldxylophon, Windharfe, Steeldrums und anderen ungewöhnlichen Instrumtenten aus Holz und Stahl unterschiedliche Geräusche entlocken. Das von Irma Boss initiierte Geschenk zum 300. Stadtgeburtstag war mit Unterstützung des Neureuter Bürgervereins und zahlreichen weiteren Partnern entstanden.

Einen Pfad durch Kultur und Geschichte der beiden Stadtteile gibt es jetzt in Bulach und Beiertheim. Den Weg, der insgesamt 50 mit gelb-roten Schleifen gekennzeichnete Stationen aufweist, legten zahlreiche Bewohner erstmals am vergangenen Samstag bei einem zweistündigen Rundgang zurück. Auffallend auf der Strecke sind die kunstvollen Wegkreuze, die bis heute die Gemarkung des einst katholischen Dorfs Bulach säumen. Endstation des Rundgangs ist die Karl-Nagel-Stube in der Litzenhardtstraße. Dort hat Hans-Joachim Ruf, einer der Initiatoren des Kulturpfads, ein kleines Museum eingerichtet, das Kunst und Alltagsgegenstände aus Bulach zeigt. Die Ausstellung ist bis zum 19. September immer mittwochs von 10 Uhr bis 18 Uhr zu sehen. -maf-/-trö-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe