Sprung zur Navigation. Sprung zum Inhalt, Sprung zur Suchmaschine

Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Juli 2015

Festivalsommer: Hitzewelle stoppte Menschenmenge

TROTZ HITZE zeigten die Aktiven der Landesgymnaestrada auf den Showbühnen artistische Glanzleistungen. Dagegen bremsten die die Temperaturen den Andrang bei den Mitmachaktionen gewaltig. Foto BTB

TROTZ HITZE zeigten die Aktiven der Landesgymnaestrada auf den Showbühnen artistische Glanzleistungen. Dagegen bremsten die die Temperaturen den Andrang bei den Mitmachaktionen gewaltig. Foto BTB

 

Landesgymnaestrada mit tollen Auftritten und super Stimmung

"36 Grad und es wird noch heißer". Ein großes Comeback feierte am Wochenende der Song von 2Raumwohnung und mit brachte mit den darin angekündigten Temperaturen die ganze Stadt zum Stöhnen.

Nicht von der Hitze beeindrucken ließen sich sie 3.500 Sportlerinnen und Sportler, die sich nicht nur seit langem auf die Landesgymnaestrada im Rahmen des Karlsruher Festivalsommer gefreut, sondern sich auch wochenlang auf ihre Auftritte vorbereitet hatten.

350 Gruppen aus dem ganzen Land zeigten bei dem vom Badischen Turnerbund (BTB) und dem Schwäbischen Turnerbund zusammen mit der Stadt Karlsruhe organisierten Turn-, Gymnastik und Tanzfestival auf den Bühnen am Friedrichsplatz, im Schlossgarten und am Schlossplatz viel Sehenswertes. Was etwas fehlte war der tosende Applaus einer Menschenmenge, die wegen der Hitze schattigere Plätze oder das kühle Nass aufgesucht hatte.

Dementsprechend war auch das Interesse an den vielen Mitmachangeboten. Während bei den Gala-Veranstaltungen im Brahmssaal einige Plätze frei blieben, waren zur Open-Air-Party über 6.000 in Schlossgarten gekommen.
"Es war eine tolle Veranstaltung, die Stimmung war super, wir haben ein tolles Feedback bekommen" zieht BTB-Pressesprecherin Verena König insgesamt eine positive Bilanz.

Dennoch kann es sein, dass Karlsruhe die letzte über drei Tage laufende Landesgymnaestrada gesehen hat. Nachdem in den letzten Jahren die Teilnehmerzahlen rückläufig waren, hatte BTB Geschäftsführer Henning Paul bereits im Vorfeld eine Verkürzung auf einen oder gar zwei Tage ins Spiel gebracht. "Die Gruppen wollen weniger übernachten, vielmehr einen Tagesausflug machen", sieht Verena König nach der Karlsruher Veranstaltung einen weiteren Trend bestätigt. -fis-

 
 

Zur Übersicht der Wochenausgabe