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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Juli 2015

Festivalsommer: Wissenschaftsfestival Effekte als Erfolg verbucht

DIE UMWELT ENTLASTEN kann der elektrische Volocopter - hier ein Testträger. Auch Rektor Meisel (r.) besuchte den Forschungsparcours auf dem Campus der Hochschule Karlsruhe. Foto: T. Schwerdt/¬HsKA

DIE UMWELT ENTLASTEN kann der elektrische Volocopter - hier ein Testträger. Auch Rektor Meisel (r.) besuchte den Forschungsparcours auf dem Campus der Hochschule Karlsruhe. Foto: T. Schwerdt/¬HsKA

WAS WIRD AUS DEM HADIKO-PARK¬HAUS? Architekturstudentin¬nen haben Ideen entwickelt. Markus Brock ließ sie sich erläutern. Foto: T. Schwerdt/¬HsKA

WAS WIRD AUS DEM HADIKO-PARK¬HAUS? Architekturstudentin¬nen haben Ideen entwickelt. Markus Brock ließ sie sich erläutern. Foto: T. Schwerdt/¬HsKA

 

Abschluss an Hochschule Technik und Wirtschaft

Karlsruhe? Das sind Beamte, Baustellen und Briganten. Nein, nicht nur. Karlsruhe, das sind vor allem auch Studenten, Wissenschaftler und Entwickler. Denn hier haben allein neun Hochschulen mit über 40.000 Studierenden und zahl¬reiche Forschungseinrichtungen ihren Sitz.

Hier werden Ideen aus der Wissenschaft direkt weiterentwickelt zu Produkten für die Wirtschaft. Und hier macht sich tatsächlich deutlich über ein Drittel der Bevölkerung auf die Beine, um an sechs Tagen Wissenschaft zu erleben - in Ausstellungen, bei Shows oder Mitmachaktionen. Da kann das Stadtmarketing Karlsruhe als Veranstalter wirklich von einem "vollen Erfolg" sprechen.

Rund 130.000 Menschen wurden bei den rund 100 angebotenen Veranstaltungen vom 27. Juni bis 2. Juli gezählt. Und eine Umfrage unter Besuchern ergab dann auch noch die Durchschnittstraumnote von 1,68.

Als Musterschüler outete sich einmal mehr die Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft, die vergangenen Donnerstag das Abschlussevent von "Effekte" auf die Bühne brachte. Ein Semester lang hatten Studierende des Bereichs KulturMediaTechnologie zusammen mit Moderator Markus Brock an der Wissenschaftsshow gearbeitet und ein Abend füllendes Programm auf die Beine gestellt.

Mit Interviews zu Projekten, an denen Forscher und Studierende gerade arbeiten, und professionell gemachten Einspielfilmen. Bei der Abschlussrunde lobte Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz das Festival Effekte als "starken Auftritt der Wissenschaftsstadt". Zu sehen ist die Show auch in Kürze auf dem Youtube-Kanal der Hochschule.

Vor Beginn der Show lohnte es sich, über den Forschungsparcours auf dem Campus zu flanieren. Da zeigte die Fakultät für Elektro- und Informationstechnik, wie sich 3D-Druck durch Kamera-Einsatz optimieren lässt und der Hochschul-Partner SEW Eurodrive stellte ein neues Energiespeichermodul vor, das mit einer Zykluszeit im Minutenbereich hohe Leistung für die Antriebstechnik liefert.

Die Hochschule gehört auch zum Entwicklungsnetzwerk der Firma E-Volo. Das Karlsruher Unternehmen hat den Volocopter erfunden, ein senkrecht startendes und elektrisch betriebenes Fluggerät. Sein Multi-Sensor-Navigationssystem wurde an der Hochschule entwickelt. "Ein bemannter Testflug steht für Juli/August an", erläuterte Professor Reiner Jäger, dass der Volocopter 45 Minuten in der Luft bleiben kann, und das fast geräuschlos. -res-

 
 

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