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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Juli 2015

Gemeinderat: Aus für Bolzplatz bei Draisschule

FÜR KINDER BIS 14 JAHRE wird der Spielplatz vor der Draisschule aufgewertet, der Bolzplatz für ältere Nachwuchskicker fällt weg. Foto: Fränkle

FÜR KINDER BIS 14 JAHRE wird der Spielplatz vor der Draisschule aufgewertet, der Bolzplatz für ältere Nachwuchskicker fällt weg. Foto: Fränkle

 

Ausweichangebote beim KETV an der Alb und beim Dragoner-Areal

Die Tage des Bolzplatzes vor der Draisschule sind gezählt. Der besonders von älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen gern genutzte Platz wird aufgegeben, ein verkleinertes Ballspielfeld wird in den bestehenden Spielplatz integriert und steht nur noch für Kinder bis 14 Jahre zur Verfügung.

Nachwuchskicker stehen als Ausweichmöglichkeiten die Bolzplätze an der Alb und beim Dragoner-Areal zur Verfügung. Einstimmig fasste das Plenum den Beschluss, nachdem das Regierungspräsidium einer Bauaufsichtsbeschwerde aus der Nachbarschaft zugestimmt und aus Lärmschutzgründen die Beseitigung des Bolzplatzes verlangte.

"Generationen haben darauf gebolzt", bedauerte Karin Wiedemann (CDU) den Wegfall und Yvette Melchien (SPD) war "betrübt und verärgert", weil nur diese Entscheidungsoption bliebe. "Schweren Herzens müssen wir zustimmen" sagte Johannes Honné (GRÜNE), und Max Braun (KULT) fand es schade, wenn "jugendfeindliche Anwohner als Gewinner vom Feld" gehen.

"Es stimmt traurig, wenn der Bolzplatz geschlossen werden muss, wir dürfen die Augen aber nicht vor der Realität nicht verschließen", hielt Marc Bernhard (AfD) fest, während Friedemann Kalmbach (GfK) daran zweifelte, ob vom Bolzplatzbetrieb tatsächlich die im Gutachten festgehaltenen Lärmbelästigungen ausgingen. -fis-

 
 

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