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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Juli 2015

Gemeinderat: Modellprojekt bereichert

VORARBEITEN: Bevor „gemeinsamleben“ entstehen kann, müssen zunächst die Altlasten auf dem Gelände Königsberger Straße 37 weg. Foto: Fränkle

VORARBEITEN: Bevor „gemeinsamleben“ entstehen kann, müssen zunächst die Altlasten auf dem Gelände Königsberger Straße 37 weg. Foto: Fränkle

 

Satzungsbeschluss für „gemeinsamleben in der Waldstadt“

Auf einer Brache an der Königsberger Straße will die Volkswohnung (Vowo) unter dem Titel „gemeinsamleben in der Waldstadt“ drei Baukörper errichten. Diese Bauten, die sich winkelförmig um einen Innenhof gruppieren, sollen eine Mischung aus Miet- und Eigentumswohnungen sowie gesundheitliche, soziale und kulturelle Einrichtungen aufnehmen.

Nutzungsmöglichkeiten im Modellprojekt entwickelte die Vowo zusammen mit dem Bürgerverein Waldstadt und der Wohnprojektgruppe „Sophia Karlsruhe“.
Bevor der Gemeinderat einstimmig des Satzungsbeschluss für den dazu gehörenden Vorhaben bezogenen Bebauungsplan fasste, gab es im Plenum von den Rednern aller Fraktionen reichlich Lob für das Projekt, das, so SPD-Stadtrat Michael Zeh „die Waldstadt bereichert“. Aber auch Kritik wurde laut. Keineswegs am Vorhaben, sondern an der Bürgerbeteiligung. CDU-Stadtrat Sven Maier bemängelte, „dass in der entscheidenden Phase nur noch der Bürgerverein eingebunden war“. KAL-Stadtrat Dr. Eberhard Fischer wünschte sich, dass „Anwohner direkt angesprochen werden sollten“. Bürgermeister Michael Obert wies dies zurück und sprach von einer „intensiven, beispielhaften Beteiligung“. -trö-

 
 

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