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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Juli 2015

Gemeinderat: Platz schaffen für parkende Räder

ABSTELLFLÄCHEN: Die Verwaltung will ein Konzept zu Parkierungsanlagen für Fahrräder in der Innenstadt erarbeiten. Foto: Fränkle

ABSTELLFLÄCHEN: Die Verwaltung will ein Konzept zu Parkierungsanlagen für Fahrräder in der Innenstadt erarbeiten. Foto: Fränkle

 

Die Abstellmöglichkeiten für Radfahrerinnen und Radfahrer verbessern - für „normale“ Räder, für Fahrradgespanne und am liebsten ab und an mit Schließfächern zum Aufbewahren für das Gepäck während des Einkaufbummels. Das war Stimmungsbild im Gemeinderat bei der Diskussion zum Antrag der KULT-Fraktion, die den Blick gerichtet hatten auf das Drais-Jahr 2017 und die erneute Zertifizierung als „Fahrradfreundliche Stadt“, wo bei Radabstellanlagen Handlungsbedarf gesehen wurde.

Die Verwaltung wird ein Konzept für die Fahrradparkierung in der Innenstadt erarbeiten. „Dabei nehmen wir den Beschleunigungswunsch aus dem Gemeinderat auf und werden zügig im Ausschuss über dieses berichten“, sagte OB Dr. Frank Mentrup zu.

Zwar wurde auch im Plenum gesehen, dass die Baustellensituation ein verlässliches Plus bei den Abstellanlagen erschwert. Mehr Phantasie wünschte sich hier Uwe Lancier (KULT) und brachte etwa Hochregale für Räder ins Spiel. Keine Schnellschüsse wollte SPD-Stadtrat Michael Zeh, „im Drais-Jahr 2017 sind genügend Baustellen verschwunden, um Abstellflächen zu schaffen“.

Wogegen Johannes Honné (GRÜNE) außerhalb der „Kombi-Meile“, etwa am Hauptbahnhof, vorankommen wollte. Stadtrat Karl-Heinz Jooß (FDP) wünschte sich Schließfächer fürs Gepäck - vielleicht in Kooperation mit den Geschäften?  Für die CDU stimme die Richtung, so Jan Döring, mit der Endphase der Kombilösung sollte man das Problem dann ordentlich angehen. -rie-

 
 

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