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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 10. Juli 2015

Gesund leben in der Stadt: Grün auch in andere Viertel

 

Gesundheitskonferenz tagte

Das Programm "Gesund aufwachsen und leben in Mühlburg" war erfolgreich. Dies ist die Einschätzung von Mechtild Bauer, die im Amt Umwelt- und Arbeitsschutz (UA) für Gesundheitsprogramme zuständig ist. Das Programm soll auf andere Stadtteile mit dichter Bebauung ausgedehnt werden, etwa auf die Süd- oder die Oststadt.

Unterstützung findet sie bei Bürgermeister Klaus Stapf, der am Dienstag die dritte Karlsruher Gesundheitskonferenz eröffnet hat. Diese Konferenz sollte für die Ausdehnungspläne werben, daher war als Referentin die PH-Professorin Petra Lindemann-Matthies eingeladen worden.

"Nature makes us feel good" - Natur bewirkt, dass wir uns gut fühlen. Diesen Satz des amerikanischen Biologen E.O. Williams hat sie an den Anfang und ans Ende ihres Vortrags gesetzt, mit dem sie nachwies, dass genau dies bei wissenschaftlichen Vergleichsstudien von USA über England bis Karlsruhe herausgekommen war.

Im hinteren Teil des Saals in der Durlacher Karlsburg, dem Tagungsort der Konferenz, hatten verschiedene Organisationen Stände aufgebaut, die Schulen oder Kindergärten beiseite stehen können, wenn sie ihren Kindern die Natur und das Leben mit und in der Natur näherbringen können. Da warb etwa die Waldpädagogik für ihre Aktivitäten, oder der Verein "Arbeitskreis Umweltbildung". Der Umwelt- und Arbeitsschutz zeigte, wie Kinder aus dicht besiedelten, wenig grünen Vierteln an das Naturerlebnis herangeführt werden.

So hat sich in Mühlburg etwa eine Grundschule um die Pflege der Gehölze an der Alb gekümmert. Der Schülerhort Weinbrennerstraße hatte vom Gartenbauamt ein Hochbeet zur Verfügung gestellt bekommen, in dem es jetzt, im zweiten Jahr, üppig blüht. Ähnliches könnte - mit Unterstützung von UA - auch anderswo funktionieren. -erg-

 
 

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