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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Juli 2015

Ehrung: ZDF-Moderator ausgezeichnet

WÜRDIGUNG: Claus Kleber (Mitte) erhielt den Preis von Dietrich Maier (l.) und Harald Denecken (Europäische Brunnengesellschaft). Foto: Knopf

WÜRDIGUNG: Claus Kleber (Mitte) erhielt den Preis von Dietrich Maier (l.) und Harald Denecken (Europäische Brunnengesellschaft). Foto: Knopf

 

Preis der Europäischen Brunnengesellschaft für Claus Kleber

Ein prominenter Fernsehjournalist war am Wochenende in der Karlsburg zu Gast. Die Europäische Brunnengesellschaft überreichte ZDF-Moderator Claus Kleber den Ehrenpreis der Institution, die 2004 in der Fächerstadt gegründet wurde.

Gemeinsam mit der Autorin Angela Andersen-Strothe hatte Kleber eine zweiteilige Dokumentation zu den Themen „Hunger und Durst“ gedreht, die viel Beachtung fand. Kleber berichtete dabei von weltweiten Brennpunkten der Nahrungsmittel- und Wasserknappheit. Während Andersen-Strothe in New York war und an der Ehrung nicht teilnehmen konnte, nahm der Journalist die Auszeichnung vom früheren Ersten Bürgermeister und Vorsitzenden der Europäischen Brunnengesellschaft Harald Denecken entgegen.

Grußworte in Durlach sprach Landtagsabgeordnete und Stadträtin Bettina Maier-Augenstein. „Ihr Engagement im Kampf gegen Hunger und Durst ist vorbildlich. Im Namen der Stadt gratuliere ich ihnen herzlich zu dieser Auszeichnung.“ Gerade der Europäischen Brunnengesellschaft sei es ein Anliegen, sich für die Trinkwasserversorgung einzusetzen, wie humanitäre Einsätze weltweit belegen.

Von einer bewegenden TV-Dokumentation sprach Denecken, die auf emotionale Weise und ebenso mit nüchterner Analyse veranschauliche, dass Millionen Menschen kein Zugang zu frischen Trinkwasser haben. „Für uns ist es eine große Ehre, ihnen diesen Preis zu überreichen“, so Denecken.

Kleber betonte, dass es ihm als Journalisten darum gehe, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Dinge, die für uns selbstverständlich seien, für andere Menschen auf dem Planeten nahezu unerreichbar seien – der Zugang zu sauberem, klaren Wasser. „Das Wasserproblem ist lokal, aber wir müssen die globale Zusammenarbeit intensivieren, um die Probleme zu lösen“, betonte Kleber. -voko-

 
 

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