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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 17. Juli 2015

TRK-Mobilitätsportal: Regionaler Verkehr auf einen Blick

 

TRK präsentiert Mobilitätsportal als grenzüberschreitenden Service in Echtzeit

Wo rollt, klemmt, steht der Verkehr? Wie sehen meine Möglichkeiten zum Parken oder Umsteigen aus, welche Baustellen und Tempo-Begrenzungen erwarten mich - wo ist gestreut? Diese Fragen und weitere beantwortet das Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK) Pendlern und heutigen sowie künftigen Bürgern auf www.mobilitaet.trk.de: überwiegend in Echtzeit.

Der Verkehrsfluss wird alle drei Minuten transportiert, Webcams zeigen etwa die Situation auf der Rheinbrücke, die neben der Fächerstadt bislang fünf beteiligten Städte - Baden-Baden, Ettlingen, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee - lokale Details. Das System realisiert haben fast ausschließlich regionale Firmen. Der TRK-Vorsitzende, Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, sowie Wilfried Schreiber vom federführenden Tiefbauamt und Michael Danzeglocke, Geschäftsführer des Kommunikationsbüros pandesign, haben die Aufwertung der Karlsruher Verkehrsmanagementzentrale am Montag im Rathaus präsentiert.

Entspannter planen

Die Plattform bündelt alle Infos zu Kraftfahrzeug-, Radverkehr, ÖPNV, zur multimodalen Mobilität: gespeist durch Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Frankreich, den Karlsruher Verkehrsverbund und Partner wie Stadtmobil oder Fächerrad. „Wir können einen wohl einzigartigen, länder- und nationenübergreifenden Service anbieten“, sprach Mentrup von einem „ganz starken Signal, dass die TechnologieRegion Karlsruhe und die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung keine abstrakten Begriffe sind“.

Vielschichtige Oberfläche

 Eine Symbolleiste zeigt beispielsweise auf, welche Baustellen gerade wo, wie lange und warum zu berücksichtigen sind - auch eine Vorschau ist Teil des kostenlos nutz- und über die Seiten von TRK und beteiligten Kommunen erreichbaren Produkts. Zonen und Bedingungen der Parksysteme, Fähren mit Link zu den Plänen, (potenzielle) Blitzer-Standorte mit Begründung wie die nahe Kita: abrufbar auf mit einheitlicher Kartenübersicht gestalteter, vielschichtiger Oberfläche. All das gilt angepasst ebenso für Tablets und Co.
Zwei Kernkompetenzfelder der TRK - IT und Mobilität - spiegeln sich in Struktur und Ausprägung des Portals wider.

Nur Wochen nach Inbetriebnahme des städtischen Angebots im Mai 2010 kam der Gedanke einer Ausdehnung auf, 2014 dann die Auszeichnung als erfolgreichstes Kooperationsprojekt beim deutschen E-Governmentpreis. Die demonstrierte Vernetzung, besonders etwa über das TRK-Projekt RegioMove, wird zunehmen. Künftig, so Mentrup, soll das Endgerät automatisch optimale Routen vorschlagen. Die bewährte App KA-Mobil bildet schon heute Umland ab und soll, wenn die Datendichte eine umfassende Lösung zulässt, in TRK-Mobil münden. Mindestens Bruchsal, Germersheim und Wörth sind an Einbindung interessiert. -mab-

 
 

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