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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Juli 2015

Kinder: Streifzug durch Durlach-Aue

IDEEN BERÜCKSICHTIGT: An einer Karte orientierten sich die Kinder beim Streifzug durch ihren Stadtteil Durlach-Aue. Foto: Knopf

IDEEN BERÜCKSICHTIGT: An einer Karte orientierten sich die Kinder beim Streifzug durch ihren Stadtteil Durlach-Aue. Foto: Knopf

 

Verbesserungsvorschläge von Kindern für ihren Stadtteil

Einen Streifzug durch ihren Ortsteil unternahmen kürzlich Kinder aus Durlach-Aue. Die sechs- bis zehnjährigen Kinder berichteten aus ihrer Warte was in Aue fehlt oder was ihnen missfällt. Der Rundgang zählt zum Bürgerdialog des Sanierungsprozesses, der seit Anfang 2015 mit verschiedenen Beteiligungsangeboten der Bevölkerung läuft.

Und zu den Einwohnern von Aue zählen eben auch ihre jüngsten Bewohner, deren Vorschläge beim Sanierungsprozess berücksichtigt werden sollen. Der Stadtjugendausschuss hat hierbei in Kooperation mit Schulen und Kindergärten ein Beteiligungsangebot entwickelt.

Vom Kinderhort an der Grazer Straße ging es quer durch den Ortsteil. Begleitet wurde der Nachwuchs von Nadine Mössinger vom Kinder- und Jugendhaus Durlach, von Christine Blum, Gruppenleiterin am Schülerhort, sowie weiteren Pädagogen. Eines wurde schnell offensichtlich: Am meisten stört die Kinder der starke Verkehr in Aue in den schmalen Straßen und die zugeparkten Wege. Oft seien die Gehwege generell zu schmal.

An manchen Stellen wünschten sich die Grundschüler einen Zebrastreifen, um sicherer die Straße zu überqueren – etwa vor der Eisdiele in der Auer Straße. Dies schlug die achtjährige Alina vor.

„Es ist wichtig, dass wir die Anregungen der Kinder ernst nehmen und ihre Sicht der Dinge sehen. Die Kinder lernen auch Verantwortung und Selbständigkeit innerhalb dieses Prozesses“, meinte Blum. Wichtige Punkte für die Kleinen sind naturgemäß die Spielplätze. Nathalie zeigte den anderen Kindern einen etwas versteckt gelegenen Spielplatz. Generell wünschten sich die Kleinen mehr Spielgeräte, etwa ein Baumhaus oder ein Klettergerüst. Ganz nebenbei lernten sie auch ihren Ortsteil besser kennen, indem sie anhand von Karten bestimmten, wo sie sich aufhielten. -voko-

 
 

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