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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 24. Juli 2015

Kultur: Ein Ort für Tag- und Nachtaktive

UMWERFENDER ANBLICK: Bis Sonntag gibt es auf dem gesamten Festivalgelände ein Angebot der Superlative - von Musik über Spiel und Sport bis hin zur Kleinkunst. Foto: Bastian

UMWERFENDER ANBLICK: Bis Sonntag gibt es auf dem gesamten Festivalgelände ein Angebot der Superlative - von Musik über Spiel und Sport bis hin zur Kleinkunst. Foto: Bastian

DAUMEN HOCH für „Das Fest“. Es wird wieder voll auf den Wegen in der sonst so beschaulichen Günther-Klotz-Anlage. Foto: Bastian

DAUMEN HOCH für „Das Fest“. Es wird wieder voll auf den Wegen in der sonst so beschaulichen Günther-Klotz-Anlage. Foto: Bastian

 

Bis Sonntag volles Programm bei „Das Fest“ / Beleuchtete Fahrradparkplätze

Sonne und „Das Fest“ - so einfach ist die Rezeptur für einen gelungenen Sommer in Karlsruhe. Und weil sich das herumgesprochen hat, war der Bereich um den Hügel in der Günther-Klotz-Anlage früher denn je ausverkauft.

Lediglich für das sonntägliche Klassikfrühstück gibt es an der Ticketkasse (Europahalle) noch Zusatzkarten - solange der Vorrat reicht. Wer leer ausgegangen ist, muss nicht frustriert zuhause sitzen, denn ein Großteil des Programms bleibt gratis und lohnt den Besuch allemal. Das Fest sei „jenseits vom großen Musikevent vor allem Erlebnisraum für alle Menschen in der Stadt“, unterstrich Martin Wacker, Geschäftsführer der veranstaltenden Event-GmbH.

Garant für musikalische Überraschungen ist die Feldbühne, die in diesem Jahr ihren 20. Geburtstag feiert. Unter anderem gratulieren der Frankfurter Rapper Azad, Skip & Die oder das Künstlerkollektiv Gods mit ihrer Mischung aus Synth-Pop und Elektronik. Und natürlich dürfen Klassiker wie die Karaoke-Kultreihe „Begnadigte Stimmen“ nicht fehlen.

Das Fest bedient sämtliche Altersklassen und Geschmäcker, ist Anlaufstelle für Tag- und Nachaktive. Es bietet Ruhezonen, ist aber auch ganz schön sportlich. Im Sparda-Sportpark rund um die Europahalle suchen unter anderem beim FEST CUP Skater und BMXer bei der Miniramp-Challenge ihre Meister. Beim Longboard-Workshop können sich Anfänger auf Testbrettern ausprobieren, Fortgeschrittene beim Slide- und Trickworkshop an ihrer Technik feilen. Streetball-Court und Trainingsparcour für Basketballer sind weitere Angebote. Nicht weniger schweißtreibend dürfte es an der DJ-Bühne auf dem abgelassenen Modellbootsee werden.

Am Freitag und Samstag kommt um 20.30 Uhr mit dem Berlin-Varieté ein pralles Paket Hauptstadtkultur auf die Kulturbühne. Mademoiselle Mirabelle verspricht „Vieles und davon reichlisch“ und auch Jacques et Omlette schauen auf ihrer Fahrt zum Südpol vorbei. Wird es dann dunkel, inszenieren Flamme e Fabulee ihre Feuershow. Experimentieren, bauen und staunen lässt es sich auf dem Mobi-Rummelplatz des Stadtjugendausschusses. Ob Handwerkskunst in den Ateliers, Wasserlabyrinth oder Bewegungsbaustelle - es gibt alles, was Kinderherzen begehren.

Neu sind beleuchtete Fahrradparkplätze an großen Zugängen des Geländes. Und auch seinem Ruf als Träger des Green´n´Green Awards macht das Fest weiter Ehre und arbeitet mit dem Amt für Abfallwirtschaft daran, Müll zu vermeiden und ökologisch zu entsorgen. Die Fest-App erleichtert die Planung und hält Tipps bereit. Weitere Infos unter www.dasfest.de und im Festival-Blog. -maf-

 
 

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