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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Juli 2015

Festivalsommer: Bürger sollen mitbestimmen

 

Welche Entwicklungsmöglichkeiten hat Karlsruhe? Welche Möglichkeiten hat die Bevölkerung, mitzusprechen und -bestimmen?

Das waren die vorherrschenden Fragen bei einer Podiumsdiskussion im Pavillion im Schlossgarten mit Bürgermeister Michael Obert, dem Vorstand der Bundesstiftung Baukultur Rainer Nagel, Markus Neppl vom Karlsruher Institut für Technologie, Dr. Anke Karmann-Woessner vom Stadtplanungsamt , der Soziologin Alexia Maria Kunz, Dr. Christine Dörner von der Führungsakademie Karlsruhe und Phillip Krass von den Städteplanern Berchtholdkrass Space & Options.

„Baukultur ist Partizipationskultur“ sagte Nagel im Vorfeld. Obert meinte, dass durch die Partizipation die Akzeptanz und das Verständnis seitens der Bevölkerung wachsen. Außerdem seien dadurch bessere Ergebnisse zu erwarten. Die Beteiligung in Karlsruhe sehr bemerkenswert, stellte Krass fest, was Neppl bestätigte, da die Säle teilweise erweitert werden mussten. Generell sei es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mit einzubinden und klare Ziele vorzugeben, so Nagel.

Doch Partizipation bringt auch Probleme mit sich, wie Neppl ausführte. „Die Nagelprobe ist, wenn es konkret wird“. Das bedeutet, dass die Diskussion vor Ort härter ist, da die Menschen direkt betroffen sind. Trotzdem ist der direkte Dialog mit allen Beteiligten die beste Möglichkeit für die Entwicklung der Stadt. Dafür ist das Räumliche Leitbild für mindestens zehn bis 15 Jahre ausschlaggebend, wobei betont wurde, dass der Plan keinen normativen Charakter habe und nur die Richtung vorgebe. -jäm-

 
 

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