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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 31. Juli 2015

Kultur: Fest ist der Star: „Wo gibt es das?”

KLASSIKER IM FESTIVALSOMMER: "Das ist der Grund, warum wir das machen", schwärmte Event-GmbH-Chef Martin Wacker sichtlich begeistert beim Anblick der friedlich feiernden Menschenmassen. Foto: Bastian

KLASSIKER IM FESTIVALSOMMER: "Das ist der Grund, warum wir das machen", schwärmte Event-GmbH-Chef Martin Wacker sichtlich begeistert beim Anblick der friedlich feiernden Menschenmassen. Foto: Bastian

DER HÜGEL LEUCHTETE bei Balladen wieder in den schönsten Farben und sorgte bei der Fest-Schar für Gänsehaut. Foto: Bastian

DER HÜGEL LEUCHTETE bei Balladen wieder in den schönsten Farben und sorgte bei der Fest-Schar für Gänsehaut. Foto: Bastian

CLUESO hatte bei den Fans leichtes Spiel und brachte sein set vor dem dräuenden Unwetter zu Ende. Foto: Bastian

CLUESO hatte bei den Fans leichtes Spiel und brachte sein set vor dem dräuenden Unwetter zu Ende. Foto: Bastian

PURE ENERGIE: Charlotte Cooper von "The subways" war schwer beeindruckt vom "Mount Klotz". Foto: Bastian

PURE ENERGIE: Charlotte Cooper von "The subways" war schwer beeindruckt vom "Mount Klotz". Foto: Bastian

 

Von Battles über Clueso zu Streetball - Bandbreite und Friedlichkeit begeistern

„Wir haben die Karten schon gekauft, bevor wir wussten, wer kommt“: Damit sind Elena und Jael aus dem Raum Baden-Baden, die beim Durchschlendern des Kreativdorfs ein hübsches Kleid entdecken, typische „Das Fest“-Besucher - jung und weniger am Line-Up als an der Atmosphäre interessiert.

Die reizt auch Tanja Mühler und Thomas Vogel aus Basel, die sich mit ihrem Freund Lukas Schneider aus der Heimat Koblenz treffen, auf bunten Plastikstühlen am See chillen: „Wo gibt es das schon?“, fragt Vogel, schwärmt von den Hügeln. „Du kannst Dich hinsetzen“, ergänzt Mühler froh. Es gehe viel zivilisierter zu als anderswo, sagen sie, und „der Eintrittspreis ist der Wahnsinn“.

Das Eingesparte lässt sich an den Essens- und Getränkeständen investieren. Vor dem frischgebackenen Handbrot bildet sich stets die längste Schlange, während Alex und Janne aus Freiburg auf der Übersichtsplane nach dem Langos-Stand suchen und ihn schnell finden.

Für den Singer-/Songwriter Clueso haben die Studentinnen sich zwei Plätze auf dem Mount Klotz reservieren lassen. Tamara und Theresa versichern: „Fest muss sein.“ Der Besuch des „Freestyle Battle“ an der Feldbühne habe sich wie immer gelohnt. Dabei verunglimpften Rapper und MCs nicht nur die Mutter des anderen, „denn was zählt is’ Charisma, davon is’ bei Dir nix da“. Musiker Thees Uhlmann hat viel davon und wollte bei „gesammelter Ehrlichkeit“ wissen, wer schon 1989 dabei war.

Einige meldeten sich, und der Sänger klärte auf: „Unser Gitarrist war da! Wie geil ist das denn?“ Clueso machte nach Rap, Reggae und Freestyle mit anderen Künstlern „ganz krasse Energie“ aus und bat um „ganz großen Applaus für alle Bands“.

Die Security und das unermüdliche THW, Zoran Seatovic, Organisator des ersten Streetball-Turniers, das mit 22 Teams und Hinterhofklang bis in die Nacht Energie entlud, Hobby-Clown Aldorini, der liebevoll Ballon-Bärchen und -Herzen formte, vier junge Frauen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die geschickt vor Alkoholmissbrauch warnten, die bratenden, reichenden Hände an den Ständen und Viele mehr ehrte Uhlmann: „Ich möchte das nächste Lied ausdrücklich denen widmen, die arbeiten, während wir frei haben.“ So stand „Das Mädchen von Kasse 2“ für alle, die sich beim 31. Fest um die kümmerten, die es belebten. -mab-

 
 

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