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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 14. August 2015

Stimmen aus dem Gemeinderat: GfK: Städtische Gesellschaften – alles in Ordnung?

GfK-Stadtrat Friedemann Kalmbach

GfK-Stadtrat Friedemann Kalmbach

 

Der Beteiligungsbericht zum Haushaltsjahr 2014 der städtischen Gesellschaften legt es deutlich offen - es ist Zeit zu handeln. Auf den ersten Blick sieht es ganz gut aus, aber beim genauen Hinschauen erkennt man bei einigen Töchtern Tendenzen, die für die Zukunft problematisch werden.

Unter der KVVH Gruppe finden wir die Stadtwerke und die VBK. Die Defizite der VBK wurden in der Vergangenheit immer durch die Stadtwerke, die satte Gewinne abwarfen, ausgeglichen. Es konnten sogar Gewinne an den Stadthaushalt abgeführt werden. Jetzt, zum ersten Mal in der Geschichte muss das Defizit der KVVH Gruppe durch die Stadt ausgeglichen werden.

Zukünftig werden die Stadtwerke auf dem schwierigen Energiemarkt mit sinkenden Erträgen und die VBK mit steigenden Defiziten rechnen müssen. Die Schere geht auf! Was tun? Dies betrifft auch andere Gesellschaften. Es ist höchste Zeit für sie einen Konsolidierungskurs wie in der Kernverwaltung einzuleiten. Mag sein, dass dies wehtun wird. Nach dem Gesetzt haben die Gesellschaften einen positiven Beitrag zum Haushalt zu leisten und nicht umgekehrt.

Friedemann Kalmbach

GfK-Stadtrat

 
 

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