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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 4. September 2015

Umwelt: Freiwilliges Angebot

NEUE BATTERIEBOXEN helfen in der ganzen Stadt bei der umweltgerechten Entsorgung der kleinen Energiespender. Foto: Fränkle

NEUE BATTERIEBOXEN helfen in der ganzen Stadt bei der umweltgerechten Entsorgung der kleinen Energiespender. Foto: Fränkle

 

Neue Sammelboxen zur Entsorgung von alten Batterien

Sie sind zylinderförmig und entsprechen in ihrem Design den seit einiger Zeit aufgestellten Altkleidercontainern. Die Entleerung ist einfacher als bei ihren Vorgängern, weil Alexander Reidel von den Arbeitsförderungsbetrieben (AFB) einen Eimer nach oben rausheben kann. Der zudem aus feuerfestem Kunststoff besteht.

Die Rede ist von den neuen Sammelboxen für Altbatterien, die das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) und die AFB derzeit überall in der Stadt aufstellen. Sie sollen an etwa 320 Stellen stehen, auch in neuen Stadtteilen.

Sie ersetzen die 285 alten Container, die nur nach unten zu entleeren waren und nicht selten auch anderen Müll bis hin zu Hundekot enthielten. Mit der Gestaltung der neuen Behälter wird dies nicht mehr passieren, hoffen AFB-Geschäftsführerin Ariane Neumann, ihr Mitarbeiter Reidel, AfA-Leiter Stefan Kaufmann und seine für Stationäre Anlagen zuständige Abteilungsleiterin Evgenia Hetzel.

Die Geschäfte, die etwa Elektrogeräte oder Batterien verkaufen, sind gesetzlich verpflichtet, alte Batterien zurückzunehmen und umweltgerecht zu entsorgen. Das geschieht in der Regel über die Stiftung GRS, mit der auch die Stadt Karlsruhe kooperiert. Die Altbatterie-Container sind ein freiwillig und im Sinne der Umwelt vom AfA gemachtes, zusätzliches Angebot der Stadt. Die auf diesem Gebiet bereits seit den 1990er Jahren mit den AFB zusammenarbeitet. -eerg-

 
 

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