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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. September 2015

Festivalsommer: Sport mit Spaß und Strahlkraft

NEUES AUSPROBIEREN: Reger Andrang herrschte bei den Mitmach-Angeboten der 60 Vereine. Zahlreiche Besucher probierten sich beim Zirkeltraining  in Lacrosse (unser Bild)  oder anderen Sportarten. Foto: ONUK

NEUES AUSPROBIEREN: Reger Andrang herrschte bei den Mitmach-Angeboten der 60 Vereine. Zahlreiche Besucher probierten sich beim Zirkeltraining in Lacrosse (unser Bild) oder anderen Sportarten. Foto: ONUK

UNGEWÖHNLICHE KOMBINATION: Das im Schlossgarten gezeigte brasilianische Capoeira vereinigt Kampfkunst und Tanz miteinander. Foto: ONUK

UNGEWÖHNLICHE KOMBINATION: Das im Schlossgarten gezeigte brasilianische Capoeira vereinigt Kampfkunst und Tanz miteinander. Foto: ONUK

STADTWETTE GEWONNEN: Über 1.000 Karlsruherinnen und Karlsruher wagten ein Tänzchen mit Michael Hall. Foto: ONUK

STADTWETTE GEWONNEN: Über 1.000 Karlsruherinnen und Karlsruher wagten ein Tänzchen mit Michael Hall. Foto: ONUK

 

Das Zirkeltraining machte Lust auf Bewegung / Über 50 Vereine präsentierten Mitmach-Angebote / Gewaltige Resonanz / Stadtwette ertanzt

Zu den 90.000 Besuchern, die der 300. Stadtgeburtstag bis Samstag verbucht hatte, kamen über das Wochenende hinweg 25.000 weitere hinzu. Die gingen auf das Konto der sportlichen Seite des Festivalsommers. Zirkeltraining und die Aktion „Deutschland bewegt sich“ stießen auf gewaltige Resonanz.

Bereits zu Beginn des sportlichen Sonntags herrschte im Schlossgarten trotz verhangenen Himmels buntes Treiben. Das kam von den gut 400 Läuferinnen und Läufern in gelb-rot-gelben „Dorlach Schörts“, die im Schlossgarten eintrudelten  Am Ende ihres von der Turnerschaft Durlach organisierten Laufs von der Karlsburg zum Schloss überreichten sie Bürgermeister Martin Lenz Geschenke der „Mutter“ Durlach zum 300. Stadtgeburtstag der „Tochter“ Karlsruhe. Der Sportdezernent nahm die Präsente mit einem „Toll, was Ihr auf die Beine gestellt habt“, entgegen und schritt dann zu Beginn eines vollen und engagierten Programms zur ersten Ehrung. Die galt Aktiven und Vereinen, die sich um den Seniorensport verdient gemacht hatten (Beitrag folgt). Danach mischte sich Lenz unter die sportiven der Tausende von Besuchern, die bei zwischenzeitlich eingekehrtem „Kaiserwetter“ den Schlossgarten bevölkerten. Wie zahlreiche weitere Vertreter aller Generationen legte er das Deutsche Sportabzeichen ab, probierte sich unter anderem mit Doppelolympiasiegerin Heike Drechsler im Weitsprung.

Das reichlich genutzte Angebot, das Sportabzeichen abzulegen, war der Beitrag des Deutschen Olympischen Sportbunds zum Zirkeltraining. Das Festival der Fitness und Bewegung war auch zentrale deutsche Veranstaltung der ersten „Europäischen Woche des Sports“. Der EU-Abgeordnete Daniel Caspary freute sich darüber, dass so viele Bürger „in ganz besonderer Kulisse das Sportabzeichen ablegten und neue Sportarten kennenlernten“.

Neue, weniger, aber auch altbekannte Sportarten präsentierten 60 Vereine an Stationen um den Pavillon. Mit vollem Erfolg: Besucher versuchten sich in Bogenschießen, Lacrosse oder Baseball, spielten Tischtennis, schossen auf die Torwand, tauchten im Bassin, machten mit, hatten Spaß. Auch am Bühnenprogramm, in dem Tanzgruppen, Kunstradfahrer oder Judokas dem Publikum die geballte Strahlkraft des Sports vor Augen führten.

Jede Menge geboten war auch bei der in das Sportspektakel eingebundenen Aktion „Deutschland bewegt sich“. Spitzenathleten wie Heike Drechsler, Boxolympiasieger Torsten Mai oder Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll animierten zu Aktivitäten. Wichtigste Nachricht: OB Mentrup gewann die Stadtwette, kurz nach 15 Uhr versammelten sich deutlich mehr als die geforderten 1.000 Tänzer um Michael Hull und setzten sich in Bewegung. „Mister Dance“ wiederum kommt nach seiner verlorenen Wette erneut nach Karlsruhe und trainiert mit Tanzschülern, Senioren und Menschen mit Handicap. -trö-

 
 

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