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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 18. September 2015

Stadtverwaltung: Motor der Stadtentwicklung

BLICK IN DIE ARBEIT DES TIEFBAUAMTS: Vor allem junge Besucher  machen beim Tag der offenen Tür gleich selbst mit. Foto: Knopf

BLICK IN DIE ARBEIT DES TIEFBAUAMTS: Vor allem junge Besucher machen beim Tag der offenen Tür gleich selbst mit. Foto: Knopf

 

Tiefbauamt feiert 125-jähriges Bestehen / an vorderster Stelle bei allen großen Bauprojekten

Großer Bahnhof für das Tiefbauamt. Die städtische Dienststelle feierte am Wochenende ihren 125. Geburtstag und hatte allen Grund, diesen entsprechend zu feiern. So fanden sich beim Festakt zahlreiche Gäste aus Kommunalpolitik und regionaler Bauwirtschaft ein.

Nach dem offiziellen Teil folgte ein „Tag der offenen Tür“, den vor allem Familien mit Kindern reichlich nutzten. Die verschiedenen Bereiche des Tiefbauamts wie Straßenwesen, Ingenieurbau oder Stadtentwässerung ließen einen Blick hinter die Kulissen des Betriebshofs zu.

Vor allem schweres Gerät wie Bagger und Räumungsfahrzeuge zog speziell die Jungs magisch an. Zuvor gab OB Dr. Frank Mentrup in seiner Festrede einen Überblick über die Einrichtung, die quasi bei so gut wie jedem größeren Bauvorhaben der Fächerstadt gefragt ist.

„Was für ein tolles Familienfest. Die vielen Gäste heute zeigen die hohe Wertschätzung, die das Tiefbauamt in unserer Stadt genießt“, sagte der Rathauschef, der in seiner Funktion von einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Amt sprach. In den Anfangsjahrzehnten zählten die Kanalisation, der Bau der Hirschbrücke und des Bahnhofsvorplatzes oder die Erschließung der Lohfeldsiedlung zu wichtigen Projekten.

Ob Entwicklung von Weiherfeld, Dammerstock, Rheinstrandsiedlung oder Bau des Wildparkstadions – „dieses Amt hatte immer alle Hände voll zu tun“, so Mentrup. Der rasanten Entwicklung der Stadt geschuldet, entstanden daraus im Laufe der Zeit Amt für Abfallwirtschaft, Gartenbauamt, Stadtplanungsamt oder Liegenschaftsamt. Auch die Kombi-Lösung war zunächst beim Tiefbauamt angesiedelt, ehe die KASIG übernahm.

Ölhafen, Südtangente, Adenauerring – das Tiefbauamt war stets an vorderster Stelle in die Mega-Bauprojekte involviert, speziell im Straßenwesen und in der Entwässerung.

Heute sind in dem Amt 480 Mitarbeiter beschäftigt. 1.300 Kilometer Straße, 600 Ingenieurbauten sowie 1.200 Kilometer Kanäle gehen auf dieses Wirken zurück. „Die Vielzahl der Aufgaben ist über die Jahrzehnte stets gewachsen“, so der OB, der auch auf den Sprung ins digitale Zeitalter mit der KA-Mobil-App verwies, die aktuelle Baustellen in Karlsruhe in Echtzeit darstellt.

Repräsentanten der Bauwirtschaft und der Straßenbauer-Innung gratulierten ebenfalls zu dem Jubiläum. Zuletzt ergriff Tiefbauamtsleiter Gerhard Schönbeck bei dem Festakt, der vom Badischen Konservatorium musikalisch begleitet wurde, das Wort. „Ich möchte mich ganz herzlich für die vielen anerkennenden Worte bedanken.“ Anschließend empfahl er allen, eine Entdeckungsreise hinter die Kulissen zu unternehmen. Bei Schilderflohmarkt, Straßen planieren oder hoch oben auf der Hebebühne kamen Jung und Alt auf ihre Kosten. -voko-

 
 

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