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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 9. Oktober 2015

Radverkehr: Mehr Platz als im Smart

LASTENRAD ALS GEWINN: Aljoscha Löffler bei der Preisübergabe mit Bürgermeister Michael Obert. Foto: Fränkle

LASTENRAD ALS GEWINN: Aljoscha Löffler bei der Preisübergabe mit Bürgermeister Michael Obert. Foto: Fränkle

 

Werbekampagne „Tu's aus Liebe“: Lastenrad verlost

Den großen Einkauf in die Kiste gepackt, aufgestiegen und losgeradelt. Künftig gehört das Lastenrad zum „Fuhrpark“ von Aljoscha Löffler.

Er besitzt bereits fünf Räder für verschiedene Zwecke. Von den Vorteilen des gelb-roten Gefährts ist der Karlsruher Student und Fahrradkurier überzeugt. „Damit kann man prima Infostände transportieren, etwa auf ‚Das Fest‘, wo man sonst keine Möglichkeit hat, Material anzuliefern“, freut sich Löffler, „außerdem eignet es sich für den Großeinkauf unserer Vierer-WG - es geht schließlich mehr rein als in einen Smart." Bei der Bewerbungsrunde für einen Testlauf im Rahmen der Werbekampagne „Tu's aus Liebe“ hatte 22-jährige Löffler leider Pech. Bei der Verlosung des Umsteiger-Lastenrads unter den über 100 Menschen oder Firmen, die sich beworben hatten, stand ihm das Glück zur Seite. Am Dienstag überreichte ihm Bürgermeister Michael Obert im Rathaus das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel. Aus eigener Erfahrung weiß Obert, dass das Fahren gewöhnungsbedürftig ist, "Aber früher war es üblich, dass Handwerker mit dem Lastenrad unterwegs waren. Das ist also keine neue Erfindung."

Fünf Bewerber - eine Druckerei, eine Schreinerei, die AWO, eine Hausgruppe mit zehn Familien und ein Mehrgenerationenprojekt – durften je drei Wochen lang das Rad fürs große Gepäck ausprobieren. Als Baustein im Radförderprogramm sollte das Lastenrad als günstige Transportalternative bekannt gemacht werden. Erfahrungsberichte: www.kopf-an.de/karlsruhe. -rie-

 
 

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