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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 16. Oktober 2015

Kombilösung: Marktplatz-Halt wird ausgebaggert

AM ENDE DES TUNNELS ist Vortriebsmaschine „Giulia“ bereits teilweise demontiert worden. Oben geht es auch voran. Foto: KASIG

AM ENDE DES TUNNELS ist Vortriebsmaschine „Giulia“ bereits teilweise demontiert worden. Oben geht es auch voran. Foto: KASIG

 

Wenn Havarieleitung steht, folgt Aushub überall / Mühlburger Tor gut im Plan

Blaue Röhren in der Höhe, massenhaft direkt abtransportiertes Erdreich: Der Fortschritt zur Realisierung der Kombilösung wird oberirdisch wieder sichtbarer.

Beim Aushub der künftigen unterirdischen Haltestellen hat der Marktplatz die Nase vorn. Aus der größten der sieben Stationen wird seit gut einer Woche Erdreich per Bagger aus der sogenannten Andienöffnung heraus verladen – in aller Regel umgehend auf bereitstehende Laster. Der Aushub an den übrigen Haltestellen folgt dann Zug um Zug in den kommenden Monaten. Bedingung dafür ist aber, dass sich die große blaue Havarieleitung komplett die Kaiserstraße entlang vom Durlacher Tor bis zum Europaplatz schlängelt.

Als provisorischer Endzustand asphaltiert ist die Oberfläche vor der Evangelischen Stadtkirche. Ab nächster Woche soll im nördlichen Teil des Marktplatzes zudem mit Blick auf die 2016 anstehende Rückverlegung der Schienentrasse in die Mitte der Kaiserstraße ein Gleis eingebaut werden.

Am Mühlburger Tor zeichnet sich indes die Rückverlegung des Kreuzungsbereichs ab: Südliches und nördliches Umfahrungsgleis für die Rampe sind gebaut, auch die Straßenoberflächen werden den neuen, leicht veränderten Oberflächen angepasst. Seit einer Woche rollt der Autoverkehr nordwärts wieder direkt, spätestens ab 25. Oktober auch umgekehrt. Im Zielschacht werden „Giulias“ Schildschwanz und Antrieb demontiert, am Durlacher Tor geht es um den Nachläufer der Tunnelvortriebsmaschine.

Im Fahrgastzugang Lammstraße südlich der Kaiserstraße geht ebenfalls der Aushub weiter. Auf der Nordseite der Haltestelle Lammstraße wurden drei neue Oberleitungsmasten gesetzt, durch die drei störende andere auf der Südseite weichen können.

Im Nordkopf der Haltestelle Ettlinger Tor sind die Tore der Druckschleuse eingebaut worden. Während im Kombibauwerk die Hochdruckinjektions-Sohle eingedüst wird, geht im Südkopf der Aushub weiter. Die Auftriebsanker der Sohle im Tunnelstück Ettlinger Straße südlich der Baumeister-/Hermann-Billing-Straße werden einer Qualitätssicherung unterzogen. An der Haltestelle Kongresszentrum werden die letzten Betonagen des Haltestellendeckels ausgeführt. -red-/-mab-

 
 

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