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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. Oktober 2015

Ausstellung modern: Karl Wilhelm von unten besehen

DREHBARE DRAISINE ABRUFBAR: Stadtmuseumsleiter Dr. Peter Pretsch gibt die weltweit abrufbare digitale Ausstellung frei. Foto: Fränkle

DREHBARE DRAISINE ABRUFBAR: Stadtmuseumsleiter Dr. Peter Pretsch gibt die weltweit abrufbare digitale Ausstellung frei. Foto: Fränkle

 

Weltweit abrufbare digitale Ausstellung zur Karlsruher Stadtgeschichte freigeschaltet

Wer die Karl-Wilhelm-Statue im Stadtmuseum mal von allen Seiten, auch von unten, sehen oder das Modell des Draisschen Laufrads in alle Richtungen drehen möchte, sollte auf die Internetseite www.ausstellungen.deutsche-digitale-bibliothek.de/ka300 oder einfach auf www.ddb.de gehen.

Denn zusammen mit der  Deutschen Digitalen Bibliothek und dem FIZ Karlsruhe - Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur - haben Stadtarchiv und Stadtmuseum eine weltweit abrufbare virtuelle Ausstellung von Exponaten zur Karlsruher Stadtgeschichte entwickelt. Stadtmuseumsleiter Dr. Peter Pretsch hat das neue Angebot vorige Woche bei einer kleinen Feierstunde offiziell in Betrieb genommen.

Es heißt „Vom Privilegienbrief bis zum Bundesverfassungsgericht“ und wirft in 29 Kapiteln Schlaglichter auf die Entwicklung Karlsruhes in seiner 300-jährigen Geschichte. Auch sind Audio- und Videodateien abrufbar. So kann man sich beispielsweise eine Sonate anhören, die Karl Wilhelms Hofdirigent Johann Melchior Molitor für seinen Regenten geschrieben hat. Man kann dem Nachkriegs-OB Günther Klotz zusehen, wie er den ersten Spatenstich für die Waldstadt setzt oder die Filmstars Sofia Loren und Rock Hudson bei ihrem Besuch in der Fächerstadt zur Bambi-Verleihung bewundern.

Allen Kapiteln sind erläuternde Texte und zahlreiche Exponate beigefügt. Sowohl Pretsch als auch Stephan Bartholmei als Vertreter der Deutschen Digitalen Bibliothek sowie Dr. Robert Hauser vom FIZ Karlsruhe, die bei der Freigabe dabei waren, sind davon überzeugt, dass das Angebot nicht davon abhält ins Museum zu gehen und sich die Original-Stücke anzusehen. Sondern es wirbt eher dafür. -erg-

 
 

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