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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. Oktober 2015

Gemeinderat: Mobilitätslotsen umstrittene Idee

 

Die Frage, ob Karlsruhes ÖPNV Mobilitätslotsen benötigt, durch diese unterstützt werden soll, wie es die SPD-Fraktion beantragte, wird im Sozialausschuss noch einmal eingehend besprochen.

Es geht darum, dass Helfer mobilitätseingeschränkte Fahrgäste individuell betreuen könnten. Dr. Raphael Fechler (SPD) hatte die Antwort der Verwaltung, dass das Saarbrücker Modell nicht übertragen werde und Barrierefreiheit gleichwohl intensiv verfolgtes Thema bleibe, „alles andere als zufriedenstellend genannt“.

Stadtrat Sven Maier (CDU) warb dafür, Stadt und Verkehrsbetrieben zu vertrauen. Auch Karl-Heinz Jooß (FDP) bezeichnete deren Maßnahmen (Zugang, Anzeigen) als ausreichend, regte ehrenamtliche Lotsen an. In Konsolidierungszeiten sei der Antrag aus haushalterischen Gründen abzulehnen. Ähnlich argumentierte Dr. Eberhard Fischer (KULT). Die Intention des mit Vorsicht zu betrachtenden Antrags sei zudem unklar. Für die Grünen verwies Michael Borner auf rund 50 Mobilitätsdienste bundesweit, von denen sicher einer passe. „Es ist Einiges besser geworden.“ Man sei aber „der Meinung, dass weitere Hilfen notwendig sind.“ -mab-

 
 

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