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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 23. Oktober 2015

Kultur: Wiederentdeckung eines Meisterwerks

WIEDERAUFNAHME TESEO: Yetzabel Arias Fernandez (Agilea), Terry Wey (Arcane), Valer Sabadus (Teseo), Larissa Wäspy (Clizia), Flavio Ferri-Benedetti (Egeo). Foto: BST/Falk von Traubenberg

WIEDERAUFNAHME TESEO: Yetzabel Arias Fernandez (Agilea), Terry Wey (Arcane), Valer Sabadus (Teseo), Larissa Wäspy (Clizia), Flavio Ferri-Benedetti (Egeo). Foto: BST/Falk von Traubenberg

 

Händel-Festspiele im Februar mit einer Neuinszenierung der Oper „Arminio“

Barockmusik ist gefragter denn je und die Händel-Festspiele im Badischen Staatstheater haben einen nicht unerheblichen Anteil an deren jüngster Erfolgsgeschichte.

„Es hat sich herumgesprochen, dass man in Karlsruhe die besten Countertenöre entdecken kann“, freute sich Generalintendant Peter Spuhler bei der Pressekonferenz, dass schon jetzt die Hälfte der Tickets für die vom 12. bis 29. Februar nächsten Jahres dauernden Festspiele verkauft sei.

Als „Fest der großen Stimmen und Künstlerpersönlichkeiten“ bezeichnete deren künstlerischer Leiter Michael Fichtenholz die 39. Ausgabe der Reihe. Kernpunkt sind traditionell die Opern. Dieses Mal wird Händels „Arminio“ aufgeführt, eine auf dem Mythos der Hermannsschlacht basierende Oper, „die immer im Schatten“ blieb, aber zu Unrecht in Vergessenheit geraten sei. In einer Doppelrolle als Regisseur und Sänger agiert bei der Neuinszenierung der Countertenor Max Emanuel Cencic, Layla Claire, Vince Yi und Ruxandra Donose komplettieren das Spitzenensemble.

Das Eröffnungskonzert mit Auszügen aus der Zauberoper Rinaldo ist nicht minder interessant. Durch das Programm führt Donna Leon. Händels Musik habe eine „überragende dramatische Kraft“, sei „ein Feuerwerk der Emotionen“, schrieb die Krimiautorin und erklärte Barock-Liebhaberin in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel. Außerdem steht die Wiederaufnahme von „Teseo“ auf dem Programm, des Weiteren ein Festkonzert mit den Deutschen Händel-Solisten, ein ökumenischer Festgottesdienst sowie das Preisträger-Konzert der Händelgesellschaft.

Auch der Karlsruhe Tourismus hat den Komponisten entdeckt und wirbt erstmals mit Übernachtungspauschale und Kombipaket aus Führungen und Vorstellungen um Kulturinteressierte, die sowohl Händel wie auch die Kunstmesse art Karlsruhe mögen. Karten sind im Internet und unter der Mailadresse kartenverkauf@staatstheater.karlsruhe (Telefon: 0721/933 333) aber auch montags bis freitags von 10 bis 18.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 13 Uhr an der Theaterkasse erhältlich. -maf-

 
 

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