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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. Oktober 2015

Forst: Holzernte bis Frühjahr

DER WERVOLLE ROHSTOFF Holz wird zurzeit wieder geerntet. Das geschieht aber auf sehr nachhaltige Weise. Archivfoto: Fränkle

DER WERVOLLE ROHSTOFF Holz wird zurzeit wieder geerntet. Das geschieht aber auf sehr nachhaltige Weise. Archivfoto: Fränkle

 

Tägliche Menge entspricht nur der Masse der Pyramide

Seit Anfang Oktober und noch bis in den März laufen in den Wäldern rund um Karlsruhe Holzfällarbeiten. In Naturschutzgebieten endet die Holzernte bereits im Februar.

Auch wenn es wegen dieses kurzen Zeitraums aussieht, als wenn ständig Holz eingeschlagen würde, versichert das städtische Forstamt, dass nur soviel Holz geerntet wird wie nachwächst. Das haben externe Zertifizierer überprüft. Die in Karlsruher Wäldern täglich geerntete Menge entspricht gerade einmal der Masse der Pyramide. Die jährlichen Holzerntemengen sind damit ziemlich gleich: im Stadtwald rund 14.400 Kubikmeter, im Staatswald etwa 15.000. Diese Nachhaltigkeit und die Winterarbeit sichern den Erhalt des Waldes und seiner vielfältigen Funktionen dauerhaft.

Die Förster markieren die von den Forstwirten zu fällenden Bäume – meist schwache, alte. Damit genug alte Bäume bleiben, setzt der Forst ein Alt- und Totholzkonzept um.

Spaziergänger sollten einige Regeln einhalten, um sich nicht zu gefährden. So ist es unbedingt erforderlich, Absperrungen einzuhalten. Auch, wenn keine Erntegeräusche zu hören sind. Für die Ernte nutzen die Forstleute große Maschinen. Mit ihren drei oder vier Achsen oder sogar Raupen belasten sie die Waldwege weniger als kleine Maschinen mit weniger Rädern. Beschädigungen entfernen die Forstleute in jedem Fall nach der Ernte. -erg-

 
 

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