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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 30. Oktober 2015

Gemeinderat: Fragen und Antworten

 

Kombilösung

Die Verwaltung befürchtet keine Kürzungen oder Rückforderungen von Bundeszuschüssen zur Realisierung des Teilprojekts Kriegs­straße. Vielmehr sehen Stadt und KASIG es als unverzichtbaren Bestandteil der Kombilösung. Aber gerade bei komplexen innerstädtischen Baumaßnahmen führten unvorhersehbare Schwierigkeiten und zwingend erforderliche Änderungen zu entsprechenden Mehrkosten. Dies teilte die Verwaltung Stadtrat Jürgen Wenzel (Freie Wähler) zur jüngsten Gemeinderatssitzung mit.

Ökokonten-Verordnung

Freiwillige Maßnahmen zur Aufwertung natürlicher Lebensräume oder Ausgleichsmaßnahmen werden laut SPD-Fraktion auf einem Ökokonto gutgeschrieben. Die Punkte auf dem Landeskonto würden jährlich verzinst und könnten gehandelt werden. Wie die Verwaltung der Fraktion mitteilt, werden Maßnahmen der Stadt laut Dienstanweisung auf dem städtischen Öko­konto gutgeschrieben. Maßnahmen im Landeskonto seien von den Stadtwerken und vom Land eingebucht worden.

WLAN für Flüchtlinge´

Laut Stadtverwaltung hat Baden-Würt­temberg beschlossen, freies WLAN in allen Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge bereitzustel­len. Karlsruhe begrüßt die rasche Umsetzung, denn die Bereitstel­lung helfe Flüchtlingen, ihr Leben zu organisieren und Kontakt zur Familie zu halten. Nachgehakt hatten Stadträtin Sabine Zürn (Linke) und Kollege Niko Fostiropoulos.

Wirtschaft macht Schule

Es gibt kaum noch Schulen, die keine Kooperation mit einem Unternehmen haben, um Schülerinnen und Schüler auf den Übergang in das Berufsleben vorzubereiten. Dies teilte die Verwaltung der CDU-Frak­tion mit. Die Nachfrage bei dem Projekt „Wirtschaft macht Schule“ ab dem Jahr 2008 sei sehr hoch gewesen und zwischenzeitlich eine „Sättigung“ eingetreten.

Inklusion im Kindergarten

Insgesamt 162 Kinder aus Karlsruhe besuchen eine Kindertagesstätte und erhalten gleichzeitig Leistungen aus der Eingliederungshilfe (Stand Januar 2015). Acht Kindertagesstätten haben ein inklusives Profil mit entsprechendem Konzept. Einrichtungen, die eine oder mehrere integrative Gruppen führen, erhalten einen Personalzuschlag von 0,1 Fachkräften pro Kind. Nachgefragt hatten die Grünen. -res-

 
 

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