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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. November 2015

Erstwohnsitzkampagne: Zahlt sich aus

 

Mehr Anmeldungen bei Studierenden als 2014

Bereits im vergangenen Jahr entpuppte sich der Studierendenschalter in der Stadtbibliothek als Erfolgsrezept in Sachen Anmeldung des Erstwohnsitzes. 2015 konnten die Anmeldezahlen noch einmal gesteigert werden.

„Es war wieder ein voller Erfolg“, sagte Dr. Björn Weiße, Leiter des Ordnungs- und Bürgeramtes. In den sechs Wochen, in denen der Schalter geöffnet war, meldeten 3.020 Studierende ihren ersten Wohnsitz hier an. Das sind 525 mehr als im Vorjahr. „Unsere Erstwohnsitzkampagne ist so erfolgreich, dass sie von anderen kopiert wird“, so Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz. Heilbronn habe zum Beispiel die Fahrradverlosung übernommen.

Doch nicht nur die Anmeldungen am Schalter in der Stadtbibliothek sind gestiegen. Insgesamt haben 2015 bisher 4754 junge Menschen ihren Erstwohnsitz in Karlsruhe angemeldet. Im gesamten letzten Jahr waren es 4828. „Jeder neue Einwohner spült Geld in die Kassen. Pro Kopf sind das 1800 Euro“, zeigte Luczak-Schwarz, dass die Kampagne auch aus finanzieller Sicht wichtig ist. Bei etwa 5000 Anmeldungen pro Jahr sind das neun Millionen Euro extra. Der Aufwand beträgt rund zwei Millionen Euro.

Der Geschäftsführer des Stadtmarketings, Norbert Käthler, betonte: „Auch die Identifikation ist wichtig. Die wird mit den Begrüßungspaketen gestärkt.“ 2016 soll die Kampagne nach einstimmigem Gemeinderatsbeschluss auf Auszubildende und Berufsschüler ausgeweitet werden. -jäm-

 
 

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