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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. November 2015

Gedenken an Reichspogromnacht: Die Frauen der Rosenstraße

 

Veranstaltungen zum 77. Jahrestag

An die nach der Reichspogromnacht am 9. November 1938 systematisch verfolgten und ermordeten Menschen jüdischen Glaubens erinnert die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit am Montag, 9. November, zum 77. Jahrestag.

Am Platz der ehemaligen Synagoge, Kronenstraße 15, halten Jugendliche aus der Realschule Neureut von 9.30 bis 17 Uhr Mahnwache, informieren über Julius Hirsch und andere jüdische Fußballer. Um 13 Uhr folgt dort das Gedenkgebet für die Ermordeten.

Um „Die Frauen der Rosenstraße“ geht es um 20 Uhr im Tollhaus, Alter Schlachthof 35, bei einer szenischen Lesung mit der Schauspielerin Birgit Bücker, ihrem Kollegen Stefan Vierig, der auch moderiert, sowie mit dem Schlagzeuger Hans-Dieter Räuber. Für Text und Regie ist Jutta Berendes, für die Bildeinspielung Yves Bara verantwortlich. Die Lesung handelt vom einzigen öffentlichen Protest während des NS-Regimes. Am 27. Februar 1943 hatten Frauen und Mütter von Gefangenen in der Rosenstraße die Freilassung ihrer zur Deportation festgehaltenen Angehörigen gefordert – und nach acht Tagen Erfolg. -cal-

 
 

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