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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. November 2015

Hauptausschuss: Verträge zum Tierheim

 

Zustimmung zu Regelung mit Tierschutzverein

Auf eine neue Basis haben Stadt und Tierschutzverein Karlsruhe (TVK) den Betrieb des Tierheims gestellt. Der Hauptausschuss stimmte letzte Woche einstimmig dem Mietvertrag und der Erstattungsvereinbarung zu.

Die 2007 abgeschlossenen Verträge wurden auf Wunsch des TVK neu gefasst; unter anderem der bestehende Sanierungsstau an Gebäuden sowie die Kostenverteilung bei der Gebäude-Unterhaltung sollten angepasst werden. Diese Regelungen werden vom TVK und von der Stadt als tragfähige und faire Lösung angesehen und sind „eine gute Basis für die weitere Zusammenarbeit“, befand OB Dr. Frank Mentrup.

Die Stadt vermietet Grundstück und Gebäude der Hermann-Schneider-Allee 20 an den TVK, der dort seit 1955 ein Tierheim betreibt. Der Tierschutzverein bietet von privat abgegebenen Tieren eine Bleibe, nimmt Pensionstiere auf und unterhält einen Tierfriedhof. Er übernimmt darüber hinaus mit der Aufnahme von Fund- und herrenlosen Tieren eine Pflichtaufgabe der Stadt. Das gilt auch für die Fälle, in denen den Besitzern die Tiere aufgrund behördlicher Anordnung weggenommen werden.

Zur Erfüllung städtischer Pflichtaufgaben erstattet die Stadt dem TVK jährlich 100.000 Euro. Besondere Regelungen gibt es bei Tieren aus in Messi-Manier entstandenen Tiersammlungen oder außergewöhnlichen Exoten. Die Mietkosten von 60.000 Euro jährlich werden über einen gleichhohen Zuschuss der Stadt ausgeglichen. Bei Bauunterhaltung und Investitionen gilt die Grundregel, dass die Stadt zwei Drittel, der TVK ein Drittel übernimmt. Vereinbart wurde ein auf fünf Jahre angelegter Erhaltungsplan, in dem alle anstehenden Arbeiten aufgeführt sind. Dieser wird im Haushalts-Turnus der Stadt alle zwei Jahre fortgeschrieben. Dringend benötigt wird etwa ein neues Hundehaus, das vorhandene weist große Mängel auf. -rie-

 
 

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