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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. November 2015

Hauptausschuss: Vorerst kein Handyparken

Handyparken wird in Karlsruhe zeitnah nicht eingeführt. Die Verwaltung bleibe aber am Ball, sondiere weiterhin den Markt und habe dabei auch Erfahrungen in anderen Städten im Blick. Diesem Vorgehen schloss sich der gemeinderätliche Hauptausschuss einhellig an.

Die SPD habe sich für das Handyparken eingesetzt, so deren Stadträtin Elke Ernemann. Angesichts der Zusage der Verwaltung, die weiteren technischen Entwicklungen in Bezug auf die Bezahlmöglichkeiten im öffentlichen Raum über Handys zu verfolgen, sei man schweren Herzens einverstanden, mit der Einführung abzuwarten.

Die von der Verwaltung 2014 vorgeschlagene Plattformlösung mit einem Registrierungsverfahren war damals im Ausschuss auf Vorbehalte gestoßen. Eine daraufhin erfolgte Umfrage in acht Städten hatte wiederum kein einheitliches Bild und keinen eindeutigen Hinweis auf ein ideales System ergeben. Alle Arten haben noch enorme Akzeptanzprobleme. Die Verwaltung merkte zudem an, dass der Überwachungsaufwand, unabhängig vom System, deutlich höher liegt gegenüber dem derzeitigen System mit Gebührentickets. -rie-

 
 

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