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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. November 2015

Kombilösung: An allen Ecken weiterer Aushub

DIE VERBINDUNG zum Südkopf der unterirdischen Haltestelle Ettlinger Tor in der Ettlinger Straße ist bereits zu erkennen. Foto: KASIG

DIE VERBINDUNG zum Südkopf der unterirdischen Haltestelle Ettlinger Tor in der Ettlinger Straße ist bereits zu erkennen. Foto: KASIG

 

Der Aushub des Erdreichs unter den Deckeln der künftigen unterirdischen Haltestellen nimmt immer mehr Fahrt auf: Am Marktplatz wie berichtet sowieso, am Europaplatz hat die Herstellung der Sohle für das westliche Sicherheitsschott begonnen. Es dichtet den Haltestellenraum gegen die Tunnelröhre ab.

Die Versorgungsbohrungen, über die Beton nach unten geführt wird, sind hier wie im Bereich der Haltestellen Lammstraße und Kronenplatz eingebracht. Gleiches gilt für den Einbau der Lanzen zur Entwässerung der U-Bauwerke.

Auch oben sind allerhand Fortschritte im Sinne der Kombilösung zu beobachten. Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) als Bauherrin erläutert, geht es am Mühlburger Tor mit den Zug um Zug entstehenden Rampenwänden voran. In der Lammstraße kann der Aushub am Fahrgastzugang Süd seit dieser Woche bereits unterhalb des Grundwasserspiegels erfolgen. Am Zugang Nord gegenüber laufen noch Leitungsarbeiten der Stadtwerke.

Auf der Nordseite des Marktplatzes wurde die Fläche zwischen den Gleisen asphaltiert, die im Vorgriff auf die spätere Rückverlegung der Schienentrasse in die Kaiserstraße gelegt wurden. Am Durlacher Tor werden Stück für Stück für den Tunnelvortrieb benötigte Baustelleneinrichtung und Anlagen zurückgebaut. Im Tunnelabschnitt östlich der Haltestelle sind die Sohlen komplett betoniert. Jetzt erfolgt die Betonage von Wänden und Decke.

In der Karl-Friedrich-Straße südlich des Rondellplatzes haben die Rund-um-die-Uhr-Bohrungen zur Injektion von Feststoff und Weichgel begonnen. Im Nordkopf der künftigen U-Station Ettlinger Tor wird an der Druckschleuse gearbeitet, durch die später Menschen und Material in den bergmännisch zu bauenden und zur Verdrängung des Grundwassers unter Überdruck stehenden Tunnel hinein- und hinausgelangen. Im Südkopf wird das Erdreich bis auf Endtiefe ausgehoben. Nachdem der letzte Teildeckel des Halts Kongresszentrum betoniert wurde wartet, begannen die Abdichtungsarbeiten. -red-/-mab-

 
 

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