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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 6. November 2015

Nationalpark: 300 Karlsruher Buchen gepflanzt

MIT FEUEREIFER DABEI: Juniorranger pflanzen Karlsruher Buchen. Foto: Scheuermann

MIT FEUEREIFER DABEI: Juniorranger pflanzen Karlsruher Buchen. Foto: Scheuermann

 

Der Wald an einem Osthang in mittlerer Höhe des Nordschwarzwaldes ist, wenn er natürlich gewachsen ist, für gewöhnlich ein Laub-Nadel-Mischwald. Die Laubbäume sind vornehmlich Buchen. Allerdings ließ die französische Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg ganze Bestände fällen (im Volksmund Franzosenhiebe genannt). Die Lücken wurden wegen schneller Nutzbarkeit mit Fichten aufgeforstet.

Eines der Ziele des Nationalparks Schwarzwald ist es, jetzt wieder für einen annähernd natürlichen Bewuchs zu sorgen. Dazu müssen unter anderem in Fichtenbeständen Buchen und etwa auch Tannen nach gepflanzt werden. Hier wollte die Stadt Karlsruhe helfen, denn sie ist seit Mai Patin des Nationalparks. Aber wie könnte die Hilfe aussehen? Da hatten Luis Scheuermann und Thomas Braunagel vom Freundeskreis des Nationalparks eine Idee, die sie Bürgermeister Klaus Stapf erläuterten: Die Stadt solle aus Anlass ihres 300. Stadtgeburtstags 300 Buchen spenden und diese von Juniorrangern einpflanzen lassen. Das sind Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, die sich von der Nationalparkidee begeistern lassen. So begeistern, dass sie vorigen Freitag mit Feuereifer dabei waren und an einem Hang zwischen Schwarzwaldhochstraße und Baiersbronn den Nationalpark-Forstarbeitern dabei halfen, die 300 Karlsruher Buchen einzupflanzen. Als sie fertig waren, brachten die Ranger auch gleich noch Tannensetzlinge in die Erde.

Dies registrierte neben anderen Nationalparkchef Wolfgang Schlund freudig. Ein solcher Wald könne beim Schutz vor dem Borkenkäfer nützen. -erg-

 
 

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