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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 13. November 2015

Bildung: Umsetzung der Inklusion

Schulbeirat über Arbeitsgruppe und Kriterien informiert

Neben dem Ganztagsbetrieb ist die Inklusion seit Langem Leitthema. Seit Inkrafttreten der Landesschulgesetz-Änderungen zum 1. August diesen Jahres sind Ziele und Grundsätze verankert.

Die bringen neue pädagogische und bauliche Anforderungen mit sich. Wie Rahmenbedingungen und Umsetzbarkeit dafür über eine alle relevanten Institutionen einbindende Arbeitsgruppe (AG) auf den Weg gebracht werden sollen, legte das Schul- und Sportamt jüngst dem Schulbeirat in dessen nichtöffentlicher Sitzung vor: wohlwollende Kenntnisnahme.

Um aufzeigen zu können, wie künftig stärker inklusiv ausgerichtete Schulen konkret zu gestalten sind, kam die AG vor den Sommerferien zu einer ersten Sitzung zusammen. Vertreter des Beirats für Menschen mit Behinderung, der geschäftsführenden Schulleitungen, des Gesamtelternbeirats, des Staatlichen Schulamts, der Sozial- und Jugendbehörde, des Amts für Hochbau und Gebäudewirtschaft, der Stabsstelle Projektcontrolling, des Bauordnungs- sowie des Schul- und Sportamts (SuS) widmeten sich einem durch das SuS vorbereiteten Kriterienkatalog: Er muss gegebenenfalls im weiteren Prozessverlauf angepasst werden, umfasst aber bereits elementare Aspekte von der Barrierefreiheit über Schallschutz und Beleuchtung bis zur sanitären Einrichtung für die Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, emotionale und soziale, geistige sowie körperliche Entwicklung, Sehen, Hören und Schülerschaft in längerer Krankenhausbehandlung.

Erkenntnisse einer Inklusions-Umfrage an Karlsruhes Schulen werden seitens der Verwaltung ausgewertet – mit Anregungen aus der AG und zu aktualisierendem Datenmaterial. So sollen die Experten eine Basis zur weiteren Zusammenarbeit erhalten. -mab-

 
 

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