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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. November 2015

Haushalt: Stadt stabilisiert Etat

 

Basisgruppen in den Ämtern hinterfragen Möglichkeiten der Optimierung

Im Frühjahr 2015 leitete der Gemeinderat mit einer Reihe von Grundsatzbeschlüssen einen Prozess zur Haushaltsstabilisierung in Karlsruhe ein.

-rie - Im Frühjahr 2015 leitete der Gemeinderat mit einer Reihe von Grundsatzbeschlüssen einen Prozess zur Haushaltsstabilisierung in Karlsruhe ein. Denn die Ausgaben – bedingt durch steigende Aufwendungen der Stadt in den Bereichen Sozialhilfe, Jugendhilfe und Kinderbetreuung sowie Kostensteigerungen im Personal- und Sachbereich - steigen schneller als die Einnahmen. Seitdem hinterfragen themenbezogene Arbeitsgruppen sowie Basisgruppen in allen Ämtern deren Aufgaben, Tätigkeiten und Organisation mit dem Ziel, Möglichkeiten für Optimierungen herauszuarbeiten. Auch die Öffentlichkeit beteiligte sich im Oktober mit 141 Vorschlägen. Die negative Haushaltsentwicklung besteht schon seit 2010. Der Trend wurde jedoch durch die gute konjunkturelle Lage in Deutschland, die zu steigenden Steuer- und Finanzerträgen führten, oder auch durch Einmaleffekte bei der Gewerbesteuer überlagert. Als stabilisierende Zielvorgabe legte der Gemeinderat nun fest, dass ab 2017 ein positiver Ergebnishaushalt vorzulegen ist. Auf einer Sonderseite (Seite 4) stellt die „Integrierte Projektgruppe Haushaltsstabilisierung“ allgemein den kommunalen Haushalt vor, informiert über die Ausgangslage für Karlsruhe sowie den weiteren Prozess.

 
 

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