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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 20. November 2015

Kombilösung: An beiden Enden Erfolge

DER AUSHUB geht auch unter der in endgültiger Form wiederhergestellten Kreuzung Mühlburger Tor weiter gut voran. Foto: KASIG

DER AUSHUB geht auch unter der in endgültiger Form wiederhergestellten Kreuzung Mühlburger Tor weiter gut voran. Foto: KASIG

 

Finale Sohle für Zielschacht, Schotten für Europaplatz

Die Kombi-Bauer an beiden Tunnelrampen in der Durlacher Allee und am Mühlburger Tor sowie den sich jeweils daran anschließenden Tunnelabschnitten machen weiter gute Fortschritte.

Während am Durlacher Tor Wände und Sohle der Rampe bereits komplett betoniert sind, fehlten an den Rampenwänden des Mühlburger Tors beim jüngsten Sachstandsbericht der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) auch nur noch 20 Meter. Und unter der dortigen Kreuzung erfolgt der Aushub unter dem Tunneldeckel, östlich davon, Richtung Kaiserplatz werden die letzten Ankerarbeiten am Mühlburger Tor vorgenommen. Der Zielschacht erhält seit dieser Woche seine endgültige Sohle.

Unter dem Europaplatz ist das westliche Metallschott, das die Haltestelle gegen die Tunnelröhre abdichten wird, sicher montiert. Nächste Woche könnte Baubeginn für das östliche Schott sein. Im Bereich der künftigen unterirdischen Haltestelle Lammstraße und des Gleisdreiecks Ecke Marktplatz wird noch an der Wiederherstellung der Oberfläche gearbeitet.

Auch unter dem Marktplatz schreitet der Aushub voran, in der Karl-Friedrich-Straße wurden die Leitungserkundungen fortgesetzt, nachdem ein Kampfmittelverdacht an der Kreuzung mit der Hebelstraße ausgeräumt wurde. Ihre maschinentechnische Drucklufteinrichtung erhielt die Druckschleuse im Nordkopf des Ettlinger Tors, durch die beim bergmännischen Tunnelbau Arbeiter, Geräte und abgebautes Material müssen. Der Grund: Im Tunnel wird unter Überdruck gearbeitet, um das Grundwasser fernzuhalten.

Im Kombibauwerk Ettlinger Tor dauern die Restarbeiten an der Hochdruckinjektions-Sohle voraussichtlich bis in die erste Dezemberwoche, während im Südkopf der Erdaushub bis auf Endtiefe erfolgt. Auf den Deckel der künftigen Haltestelle Kongresszentrum werden Schutzbetonschichten und seit dieser Woche die restliche Abdichtung aufgetragen. -red-/-mab-

 
 

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