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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. November 2015

Kinder: Kita mit Kneipp-Konzept

Neben Sprachbildung baut AWO auf Gesundheitsbewusstsein

Erste Assoziation zu Kneipp sind oft Wasserkuren. Bianka Balk-Scheuerl, Leiterin der neuen, jüngst offiziell eröffneten innerstädtischen AWO-Kita, ging es ebenso, um bald vier weitere Säulen kennenzulernen.

Per Fortbildung, die auch die Mitarbeiter durchlaufen sollen: Bewegung, ausgewogene Ernährung, Heilkräuter, innere Balance. Viele der nun 18 Karlsruher AWO-Kitas sind bilingual ausgerichtet, meist Deutsch-Französisch – wie die an der Südlichen Hildapromenade gelegene Einrichtung. Die lehnt sich als Besonderheit zudem an Sebastian Kneipps ganzheitliches Gesundheitskonzept an, das Geist, Seele und Körper in Einklang bringen will.

AWO-Geschäftsführer Gustav Holzwarth betonte den Leitgedanken, „dass Kinder von Anfang an etwas über gesundheitsbewusste Lebensführung lernen“. Spielerisch, wie stets in frühkindlicher Bildung. Jungen und Mädchen sollen in sich hineinhorchen, ihr Wohlbefinden und auch dessen Veränderung selbst spüren können. Ein für das Stadtzentrum bemerkenswert großer Außenbereich, vom Investor großzügig überlassen, tut gut.

Dass die AWO sich als Betreiber unter fünf Bewerbern erneut durchgesetzt hatte, überraschte Bürgermeister Martin Lenz nicht. Bei einer Verzehnfachung der Plätze von 2003 bis 2013 habe die AWO grundlegend „antizipiert – lange, bevor U3- und Ganztagsbetreuung üblich wurden“. Dass einige Mädchen, die erst seit zwei Monaten die Kita besuchten, nach „Der Herbst ist da“ und „L’automne est là“ vom gemischten Kinderchor noch vortanzten, hob Balk-Scheuerl erfreut hervor, und zeigt Entscheidendes: Die Kinder fühlen sich wohl. -mab-

 
 

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