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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. November 2015

Stadtentwicklung: Weg ist frei für Ikea

Ministerium genehmigt Änderung des Regionalplans

Zur Ansiedlung eines weiteren Einrichtungskaufhauses im Osten der Stadt war eine Änderung des Regionalplans erforderlich. Was dort bisher als „Ergänzungsstandort“ für großflächigen Einzelhandel galt, ist jetzt „Vorranggebiet Einrichtungskaufhaus“.

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat diese Planänderung nun genehmigt.

„Das grüne Licht aus Stuttgart bestätigt, dass unser Standort für Einrichtungskaufhäuser im Oberzentrum Karlsruhe die Ziele der Raumordnung und damit eine ausgewogene Einkaufsstruktur unterstützt. Unser Ansatz gründet auf dem Modell der europäischen Stadt“, berichtete Verbandsdirektor Gerd Hager in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein (RVMO).

Der großflächige Einzelhandel gehe damit räumlich auf den Kunden zu, nicht umgekehrt. Durch die Lage im Oberzentrum könnten Einkäufe auf kurzem Weg erledigt werden, teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrrad. Weiter spare der geplante kompakte Baukörper des Investors auf einem bereits versiegelten Areal Neubauflächen. Das neue „Vorranggebiet Einrichtungskaufhaus“ setze die Rahmenbedingungen für die städtische Bauleitplanung. -red-/-trö-

 
 

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