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Karlsruhe: Stadtzeitung

Ausgabe vom 27. November 2015

Zukunft: Die Zeit ist reif für Industrie 4.0

Dialogforum zu Chancen durch Vernetzung und Digitalisierung von Firmen in Karlsruhe

Die Zeit ist reif für Industrie 4.0. Das war Konsens beim gut besuchten „Dialogforum Industrie 4.0“ vergangene Woche im Gründerzentrum Perfekt Futur. Eingeladen hatte unter anderem die Wirtschaftsförderung. Industrie 4.0, auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet, bietet Unternehmen und StartUps innovationstreibende Chancen durch die Vernetzung und Digitalisierung der Fertigung.

Zunächst berichteten „First Mover“ über neue Geschäftsmodelle. Danach ging es um die Frage. „Was bedeutet Industrie 4.0 für die Region Karlsruhe?“ Vorgestellt wurden erste konzeptionelle Überlegungen für einen Hightech-Produktionspark „SmartProductionPark“ als Technologie-, Wachstums- und Gründerzentrum. In der Debatte herrschte Einigkeit darüber, dass die Fächerstadt mit ihren Hochschul- und Forschungseinrichtungen, ihren Hochtechnologiefirmen - besonders in den Bereichen IT und Fertigung - sowie etablierten Branchennetzwerken über gute Voraussetzungen verfügt.

Gebraucht werden neue Formen der Zusammenarbeit, etwa in nicht zu 100 Prozent ausgelasteten Hightech-Produktio­nen, interdisziplinärer Bildung und Beratung – Aufgabe für einen Hightech-Produktionspark. OB Dr. Frank Mentrup: „Es gibt bereits Alles, was es braucht, um Industrie 4.0 erfolgreich umzusetzen und selbst zum Impulsgeber zu werden. Jetzt geht es darum, dass sich die Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft gut miteinander vernetzen und gemeinsam Lösungen erarbeiten.“

Laut Christoph Backes, Vorstand des u-instituts, war es noch nie so einfach, ein Unternehmen zu gründen: „Innovationen werden oft von unzufriedenen Kunden angestoßen. Kreativunternehmen können durch Industrie 4.0 in Nischenmärkten schnell zu Produzenten werden.“ Entstehen soll zunächst das informelle Netzwerk „Karlsruhe Industrie 4.0“. -red/cal-

 
 

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